Augen von hinten mit Sehnerv

Biologie Kl. 10: Präparation von Schweineaugen

Mit gemischten Gefühlen startete die Klasse 10b am 17. November 2017 in die Präparation eines Schweineauges. Während manche sich leicht angewidert abwendeten, ging die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler motiviert ans Werk. Unter Anleitung ihres Biologie-Lehrers Herr Müller führten sie erst eine „äußere Inspektion“ durch. Hier wurde zuerst die Form und Größe des Auges betrachtet und anhaftende Strukturen zugeordnet: Augenmuskel, Fettgewebe und der erstaunlich dicke Sehnerv wurden erkannt. Zur „inneren Inspektion“ musste das Auge dann endlich aufgeschnitten werden. Mit Skalpell und Schere wurde ein Querschnitt angefertigt, so dass sich zwei Augenhälften ergaben. In der vorderen sind dabei die Linse und die Regenbogenhaut (Iris) von innen zu sehen, am Augenhinterrand fällt die schwarze Pigmentschicht auf. Das dünne Häutchen darüber, die Netzhaut, löste sich bei den benutzen eingefrorenen und aufgetauten Schweineaugen schon von selbst ab, blieb aber an der Austrittsstelle des Sehnervs, dem sogenannten Blinden Fleck, meist noch anhaften. Nur vereinzelt gelang es, auch die Linse noch heraus zu lösen und deren Lichtbrechung zu prüfen.

In jedem Fall war das Praktikum anschaulich, kurzweilig und lehrreich – denkt und hofft zumindest der Lehrer…

 

(Bilder von Marius Berner)