Herzlich Willkommen beim Gymnasium Engen

Schulleiter Thomas UmbscheidenIch freue mich, dass Sie sich für unsere Schule interessieren und hoffe, dass Sie auf der Website die von Ihnen gewünschten Informationen und vielleicht auch ein paar Anregungen mehr finden.
Ich würde mir wünschen, dass Sie erspüren, was unsere Schule anstrebt, nämlich ein gemeinsamer Lebensraum zu sein, an dem Lehren und Lernen meistens gelingt, sich vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten bieten,  lebendige Begegnungen ermöglicht werden und sich Wertebewusstsein entwickeln kann.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Begegnung mit unserer Schule.
Mit freundlichen Grüßen

Thomas Umbscheiden, Oberstudiendirektor
Schulleiter des Gymnasiums Engen

55 Jahre deutsch-französische Freundschaft – Ein Grund zu feiern!

WAS ICH MIR VON DER DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN FREUNDSCHAFT WÜNSCHE?
– DASS SIE NIE AUFHÖRT !

Dieser Satz zierte eine der Friedenstauben, die anlässlich des 55-jährigen Jubiläums des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags von Schülern unseres Gymnasiums gen Himmel geschickt wurden – und zwar an 55 Luftballons in den jeweiligen Landesfarben !

Mit dieser Aktion wollten die Französischlehrkräfte den Schülern die Bedeutung des von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterzeichneten Vertrags ins Bewusstsein rufen, sind doch aus ihm Städte-und Schulpartnerschaften hervorgegangen, vielfältige Austauschprogramme und eine von beiden Ländern gewünschte Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher Ebene. Dazu muss man natürlich die Sprache des Nachbarlandes erlernen und sich idealerweise selbst dorthin begeben. Vielen Engener Schülern ist dies vergönnt, sei es durch die Städtepartnerschaft mit Trilport, sei es durch den Schüleraustausch mit dem Collège Françoise Dolto in Chaponost, einer Kleinstadt südwestlich von Lyon.

Dort wurde die deutsch-französische Freundschaft ebenfalls kräftig gefeiert, um so mehr als man seiner Freude über die durch Präsident Macron initiierte Wiederaufnahme des Deutschunterrichts in den sechsten Klassen Ausdruck verleihen wollte. Vertreter der Academie Lyon und des Wirtschaftsclubs Rhône-Alpes waren zu Gast. In Engen übernahm Sebastian Steinebach, Referent für Schul-und Bildungsarbeit des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die offizielle Würdigung dieses Tages. Er forderte die Schüler auf, ihrerseits die deutsch-französische Freundschaft mit Leben zu füllen und so zur Friedenssicherung in Europa beizutragen.

Nenas Lied „99 Luftballons“, umgedichtet zu einer deutsch-französischen Friedensbotschaft, wurde sowohl in Chaponost als auch in Engen gesungen, bevor die Schüler die Luftballons steigen ließen. Während in Chaponost die bunten Ballons vom Wetter unbehelligt davonziehen konnten, mussten sie bei uns einem heftigen Regenguss trotzen, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat und erst recht nicht der Freude auf den Schüleraustausch mit der Partnerschule im März.

Dagmar Schultz-Toder
Verantwortliche für den Frankreichaustausch

Fotos: Miray Cakir

Die Klasse 5a beim Vorlesetag 2017

Die Klasse 5a beim VorlesewettbewerbEnde November ist immer der Bundesweite Vorlesetag. Wir, die Klasse 5a, gingen deshalb am 28. November in den Kindergarten St. Martin. Wir haben alle sehr viel für diesen besonderen Tag geübt, um den Kindern eine Freude zu bereiten. Es gab verschiedene Gruppen, die immer ein Buch zusammen vorgelesen haben. Im Kindergarten angekommen waren alle noch sehr aufgeregt, aber wir hatten den Mut dazu und legten einfach los. Immer zwei Schülergruppen waren mit einer Kindergartengruppe zusammen. Die Jüngeren durften leider nicht zuhören, weil sie noch zu klein waren. Wir haben verschiedene Gegenstände benutzt, um die Geschichte lebendiger zu machen und die Kinder stellten auch ab und zu ein paar Fragen während der Geschichte. Am Anfang waren sie noch schüchtern, doch dann haben sie richtig gut mitgemacht. Als wir die Geschichte fertig gelesen haben, haben wir noch etwas gespielt, es wurden noch mehr Fragen gestellt oder das Buch einmal durchgegeben. Die Kinder waren sehr glücklich, dass wir ihnen etwas vorgelesen haben. Das ganze Üben für den Vorlesetag war anstrengend, doch die Mühe hat sich gelohnt. Als wir wieder in die Schule liefen, waren wir glücklich, dass wir anderen eine Freude bereitet haben. Am nächsten Tag erhielt jeder Schüler der Klasse 5a eine Urkunde für seine Teilnahme am Vorlesetag.

Die Geister, die ich rief – Eine Theateraufführung im Gymnasium Engen

Plakat zur Veranstaltung der Theater AGWeihnachten rückt immer näher – Und die Theater-AG des Gymnasiums Engen hat ein ganz besonderes Geschenk für Sie vorbereitet. Am Mittwoch, dem 20. Dezember laden wir Sie herzlich dazu ein, unsere Aufführung um 19:00 in der Aula des Gymnasiums zu besuchen. Der Eintritt ist frei. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Bühnenmusik-AG, die Technik-AG setzt alles ins rechte Licht. Lassen sie sich gemeinsam mit dem verbitterten, alten Geschäftsmann Scrooge von den drei Geistern der Weihnacht auf eine unvergessliche Reise mitnehmen!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Nastja Teichrib

Biologie Kl. 10: Präparation von Schweineaugen

Mit gemischten Gefühlen startete die Klasse 10b am 17. November 2017 in die Präparation eines Schweineauges. Während manche sich leicht angewidert abwendeten, ging die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler motiviert ans Werk. Unter Anleitung ihres Biologie-Lehrers Herr Müller führten sie erst eine „äußere Inspektion“ durch. Hier wurde zuerst die Form und Größe des Auges betrachtet und anhaftende Strukturen zugeordnet: Augenmuskel, Fettgewebe und der erstaunlich dicke Sehnerv wurden erkannt. Zur „inneren Inspektion“ musste das Auge dann endlich aufgeschnitten werden. Mit Skalpell und Schere wurde ein Querschnitt angefertigt, so dass sich zwei Augenhälften ergaben. In der vorderen sind dabei die Linse und die Regenbogenhaut (Iris) von innen zu sehen, am Augenhinterrand fällt die schwarze Pigmentschicht auf. Das dünne Häutchen darüber, die Netzhaut, löste sich bei den benutzen eingefrorenen und aufgetauten Schweineaugen schon von selbst ab, blieb aber an der Austrittsstelle des Sehnervs, dem sogenannten Blinden Fleck, meist noch anhaften. Nur vereinzelt gelang es, auch die Linse noch heraus zu lösen und deren Lichtbrechung zu prüfen.

In jedem Fall war das Praktikum anschaulich, kurzweilig und lehrreich – denkt und hofft zumindest der Lehrer…

 

(Bilder von Marius Berner)

Stadtführung durch das mittelalterliche Engen

Gegen 09:05 liefen wir los in Richtung Stadtpark, dort trafen wir auf Herrn Kramer dem Stadtarchivar von Engen. Dieser führte uns dann in der 3. und 4. Stunde durch Engen und zeigte  uns wie die mittelalterliche Stadt aufgebaut war.

Zuerst bekamen wir einen Plan vom mittelalterlichen Engen. Gemeinsam analysierten wir die Unterschiede zur heutigen Stadt Engen. Aufffallend war besonders die große und hohe Stadtmauer, die noch heute teilweise existiert. Ein weitere Unterschiede zum heutigen Engen war der Platz des heutigen Einkaufladens Kick, an dem früher eine Kirche stand, man fand dort Knochen die ebenso auf einen Friedhof hinwiesen.

Als wir die meisten Unterschiede aufgezählt hatten, liefen wir weiter in das Stadtinnere, vorbei an der alten Post , der Kirche bis hin zumRathaus.

Am Rathaus angekommen zeigte uns Herr Kramer den alten Ratssaal der heutzutage Gemeindesaal heißt und schenkte  uns schenkte uns Einblicke über das alte und das neue Rathaus.

Nachdem wir das Rathaus besichtigt hatten liefen wir weiter durch ein paar enge Gassen zu zwei Wachtürmen und zur Hochwacht. Diese war ein wichtiger Teil des Schutzes von Engen. Über die Hochwacht konnte sich Engen in Notfällen  über Signale mit anderen Städten oder Burgen verständigen.

Nach der Hochwacht ging es dann weiter zum Krenkinger Schloss, welches früher seinen eigenen Schutzbezirk hatte und heute als Polizeichwache und Noteriat dient. Neben dem Krenkinger Schloss war die Kornkammer. In dieser wurden Steuern in Form von Geldern oder auch Lebensmitteln abgegeben.

Weiter ging es dann zum Frauenkloster St. Wolfgang, welches 1802 aufgegeben wurde und jetzt als städtisches Museum und Kindergarten dient.

Unsere nächste Station war der Marktplatz, hier endete auch unsere Führung.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Kramer für die schöne Zeitreise in das mittelalterliche Engen!

Bericht von Jakob Binder (7c)

Exkursion zum Konzentrationslager Natzweiler/Struthof – November 2017

Als wir nach mehr als zwei Stunden Busfahrt im Elsass ankamen, umwob ein dichter Nebel die Landschaft und ein anhaltender Regenschauer begleitete uns durch den gesamten Tag , ein passenderes Wetter hätte man sich kaum vorstellen können. Im Europäischen Zentrum der deportierten Widerstandskämpfer angekommen, wurden wir zunächst herzlich begrüßt. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und sahen uns in dem Zentrum zunächst einen kurzen Dokumentarfilm über das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler/Struthof an, der uns mit eindrücklichem Bild- und Videomaterial einen ersten Einblick über diesen Ort gab. Im Anschluss darauf ging es in den sogenannten ‚Kartoffelkeller‘, der von Häftlingen in mühseliger Arbeit errichtet wurde. Heute dient der Keller als Ausstellungsraum, in dem uns ein Zeitstrahl über die Zeit des Zweiten Weltkriegs und des so genannten „Dritten Reiches“ informierte. Auch eine Übersicht über verschiedene Konzentrationslager sahen wir uns an. Eine halbe Stunde verging und schon begaben wir uns in das eigentliche Konzentrationslager Struthof/ Natzweiler. Als sich die Tore des Lagers öffneten und wir in das, bis heute, stacheldrahtumzäunte Areal eintraten, herrschte direkt eine Atmosphäre, als würden wir eine komplett andere Welt betreten, da sofort jegliche Gespräche von einer nachdenklichen Stille unterbrochen wurden. Nahe bei einem Massengrab und zugleich Denkmal empfing uns die Fremdenführerin und führte uns Stück für Stück durch das Krematorium, die Baracken für das damalige Personal und ein Gebäude, das heutzutage als Ausstellungsraum dient. Dabei wurde uns alles erklärt und auf jede unserer Fragen wurde direkt eingegangen. Wenig später saßen wir wieder im Bus und machten uns auf den Weg zum Soldatenfriedhof in Bergheim. Dort angekommen liefen wir durch die Gräberreihen und manch einer fand auch seinen Nachnamen auf einem der Grabmale. Im Anschluss darauf wurde uns noch einiges über die Arbeit der Kriegsgräberfürsorge erzählt, sowie auch warum diese von solch essentieller Bedeutung ist. Mit den zahlreichen Eindrücken, die wir gesammelt haben und einem etwas flauen Gefühl im Magen verließen wir das Elsass und machten uns wieder auf den Heimweg.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Schüler- und Lehrerschaft noch einmal ganz herzlich bei der Stiftung Frieden und Gedenken bedanken, ohne die diese Fahrt gar nicht erst zustande gekommen wäre.

Bericht von Melanie Golder (10a)

Lebensmittelaktion 2017

Auch in diesem Jahr möchten wir in den Wochen vor Weihnachten mit unserem humanitären Bildungspartner PRO HUMANITATE Lebensmittel für bedürftige Menschen in der Republik Moldau sammeln. Wir bitten euch und Sie herzlich um Unterstützung!

Die Arbeit von PRO HUMANITATE ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt – beinhaltet aber eben auch akute „lebenserhaltende Maßnahmen“ wie unsere Lebensmittelhilfe. Sie können sich auf www.mfor.de umfassend über die Arbeit von PRO HUMANITATE informieren.

Bitte beachten Sie: Wir sammeln auch in diesem Jahr keine fertig gepackten Lebensmittelpakete, sondern bitten Sie um Spenden von Grundnahrungsmitteln u.ä., die wir hier in der Schule sammeln und ab 11. Dezember in „Normpakete“ verpacken. So ermöglichen wir eine bessere Verteilung vor Ort (bedürftige Familien werden individuell angefahren und bekommen die Hilfe, die sie benötigen) und schaffen v.a. eine bessere Auslastung des LKWs, da die Normpakete kompakter und besser gestapelt werden können. Achten Sie bitte immer auch auf das Haltbarkeitsdatum der Lebensmittel: Dieses muss – wenn eines genannt ist – bis mindestens Januar 2019 (!) laufen. Bitte beachten Sie die Informationen im Flyer!

Jetzt abstimmen: Gymnasium Engen beim Förderwettbewerb SpardaImpuls

Das Gymnasium Engen ist mit dem Projekt „The World Remembers“ beim Förderwettbewerb SpardaImpuls der Spardabank nominiert. Bitte unterstützen Sie die Bewerbung unserer Schule mit Ihren drei Stimmen!

Jetzt abstimmen: Projektseite des Gymnasiums Engen beim Wettbewerb SpardaImpuls

Vom 14. November (8 Uhr) bis 12. Dezember (18 Uhr) kann kostenlos abgestimmt werden, welche Schulprojekte wir mit den Publikumspreisen auszeichnen. Die 250 Projekte mit den meisten Stimmen werden von uns mit Preisen zwischen 250 Euro und 4.000 Euro gefördert. Zur Teilnahme an der Abstimmung gibt der Nutzer auf dem Projektprofil einer Schule seine Mobilfunknummer ein. An diese wird eine SMS mit drei Abstimmcodes versendet. Die drei Abstimmcodes entsprechen drei Stimmen, die in den folgenden 48 Stunden nach Anforderungszeitpunkt beliebig auf ein bis drei Schulen verteilt werden können. Die Abstimmung ist kostenlos und die Mobilfunknummern werden von uns nicht für Werbezwecke verwendet.

Ausflug in die Eiszeit

Eiszeitpark EngenAm Dienstag, den 10. Oktober 2017 wanderte die Klasse 6b des Gymnasiums Engen zum Eiszeitpark in Engen. 29 Schülerinnen und Schüler trafen sich vor der großen Pause um 10.30 Uhr mit ihrem Klassenlehrer Herr Frasch und ihrem Geschichtslehrer Herr Hofferer in der Aula. Bereits um 11 Uhr wurden wir von der Stadtführerin Frau Messmer im Eiszeitpark empfangen. Sie erklärte uns viel Interessantes: Wie entstand die Landschaft rund um den Petersfels? Wann war die letzte Eiszeit? Wer hat den Petersfels gefunden? Wie haben die Menschen während der Steinzeit gelebt?

Die Menschen in der Steinzeit jagten mit Speeren. Sie ernährten sich vom Blut und Fleisch der Rentiere. Das Fell wurde abgezogen und als Toilette verwendet, um es zu gerben. Damit die Raubtiere nicht über Nacht kamen, um die Fleischvorräte wegzufressen, blieben die Menschen wach und zündeten Feuer, um die Raubtiere zu verjagen. In der Steinzeit wurden die Mädchen im Alter von 12 Jahren verheiratet. In manchen Ländern ist dies bis heute so. Deshalb kämpfen Menschen aus Menschenrechtsorganisationen gegen diese alte Tradition.

Am Ende der Führung zeigte Frau Messmer der Klasse einige Werkzeuge und Waffen aus der damaligen Zeit. Wir durften den Speerwurf ausprobieren, Löcher bohren und Feuer machen. Der Wandertag war für die Klasse 6b anstrengend und aufregend zugleich und wir haben viel gelernt. Abschließend möchten wir uns bei Frau Messmer für die tolle Führung ganz herzlich bedanken!

Luca Haj, Klasse 6b
Michael Frasch, Klassenlehrer

Ausbildungsatlas der Stadt Engen 2018

Ausbildungsatals VorschaubildZum dritten Mal gibt die Stadt Engen einen Ausbildungsatlas heraus. Auf rund 50 Seiten können sich Schülerinnen und Schüler darüber informieren, welche Berufsausbildungen und duale Studiengänge von den örtlichen Betrieben angeboten werden. Der Ausbildungsatlas 2018 umfasst 29 Engener Betriebe, die in 38 Berufen ausbilden und insgesamt 64 Ausbildungs- und Studienplätze anbieten.