Vorlesewettbewerb am Gymnasium Engen

Vor einigen Wochen haben die sechsten Klassen im Vorentscheid den Schüler gekürt, der aus der Klasse am besten vorlesen kann. Dazu hatte in der ersten Runde jeder Teilnehmer eine Textstelle aus einem selbstmitgebrachten Buch und danach noch eine fremde Textstelle vorgelesen. Die drei Klassensieger Lars (6a), Salome (6b) und Ronja (6c) hatten sich als Klassensieger für die nächste Runde qualifiziert und repräsentierten jetzt in der zweiten Runde jeweils ihre Klassen.
Sie haben vor der Jury und vor allen Schülern der sechsten Klassen gesessen und erneut vorgelesen. Die Jury  bestand aus den Lehrern Frau Haimoviciu, Frau Baumgärtner und Herr Frasch. Die drei Vorleser waren sicherlich ziemlich nervös, aber sie haben es sehr gut gemacht. Dabei waren sie auch sehr mutig, vor allen drei Klassen vorzulesen. In der zweiten Runde musste jeder aus einem Buch vorlesen, das Frau Sontag mitgebracht hat. Dieser zweite Text war schwieriger, denn Lars, Salome und Ronja haben ihn ja nicht gekannt und konnten sich nicht darauf vorbereiten. Trotzdem haben sich alle drei auch in der zweiten Runde bemüht und wirklich toll gelesen. Die Jury hatte es daher nicht leicht bei der Auswertung. Am Ende hat Lars aus der 6a den erfolgreichen 3. Platz erreicht und bekam einen Buchgutschein über 5 Euro. Salome aus der 6b hat einen stolzen 2. Platz gemacht und einen Buchgutschein über 10 Euro erhalten. Ronja aus der 6c wurde der großartige 1. Platz verliehen und ihr konnte ein Gutschein über 15 Euro überreicht werden. Die Gutscheine wurden von der IBE gestiftet, vielen Dank für diese Anerkennung!
Für Ronja ist der nächste Schritt, dass sie Anfang des kommenden Jahres nach Singen geht. Dort wird sie als Schulsiegerin des Gymnasiums Engen gegen andere Schulsieger aus dem Kreis antreten und hoffentlich wieder eine Runde weiter kommen. Viel Glück, Ronja!

Text von Mayena (6a)

Exkursion des Sportprofils Klasse 8 zur Interboot Messe Friedrichshafen

Am Donnerstag, 26.09. begaben wir uns von der Schule aus zum Bahnhof in Engen, um mit dem Zug zum Messegelände Friedrichshafen zu gelangen. Dort fanden wir uns in Gruppen zusammen und besichtigten die Messe. Jede Gruppe hatte ein Thema wie z. B. Wassersport und Mode, Führerscheine und Ausbildung, der Chartermarkt, die Seglerjugend, Navigation, Bootskauf, der Bodensee, Sicherheit auf dem Wasser, Regatten und Wettkämpfe, Hochseesegeln, mit dem sie sich an dem Tag auseinandersetzten sollte. Auf der Messe gab es alles, was man sich unter dem Thema Wassersport vorstellen kann. Von kleinen Motorbötchen bis zu riesigen Yachten, die man meistens auch von innen besichtigen konnte. Gegen 18.00 Uhr war unser Ausflug vorbei und wir machten uns auf den Rückweg Wir nahmen viele neue Eindrücke mit nach Hause und werden das Gelernte mit Präsentationen unter uns austauschen
Vielen Dank an Frau Lang und Herrn Krautheimer, die uns auf unserem Ausflug begleiteten.

Bericht von Jakob Binder Klasse 8

Aufruf: Lebensmittel für Bedürftige in der Republik Moldau – Gemeinsame Aktion mit PRO HUMANITATE

Auch in diesem Jahr werden am Bildungszentrum Engen Lebensmittel für Bedürftige in der Republik Moldau gesammelt. Noch immer gilt das kleine Land (ca. 3,5 Millionen Einwohner) zwischen Rumänien und der Ukraine als eines der ärmsten Länder Europas. Obgleich das BIP in den vergangenen Jahren leicht gewachsen ist, herrscht unter weiten Teilen der Bevölkerung noch immer große Armut. Eine funktionierende Infrastruktur ist vielerorts nicht vorhanden, noch nicht einmal der Zugang zu sauberem Trinkwasser kann gewährleistet werden. Die Hoffnungen auf engere Wirtschaftsbeziehungen mit der EU scheitern auch heute noch oftmals an der verbreiteten Korruption, Bürokratie und Mängeln bei Konzeption und Umsetzung von Investitionsförderungsmaßnahmen.

Die engener Hilfsorganisation PRO HUMANITATE (www.mfor.de) ist seit Jahrzehnten auf nachhaltige Weise in der Republik Moldau aktiv: beim Bau von Brunnen und Wasserversorgungsleitungen, beim Aufbau von Sozialküchen, Schulen und Kindergärten. Im medizinischen Bereich hilft PRO HUMANITATE bei der Ausstattung von Krankenhäusern und – wie zuletzt – beim Ausbau von Zahnarztpraxen. Diese Arbeit erfolgt ausschließlich auf Spendenbasis.

In den Wintermonaten werden Jahr für Jahr Lebensmittelpakete zu den Ärmsten der Armen nach Hause gebracht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hilfsorganisation besuchen bedürftige Familien, übergeben die Lebensmittelpakete persönlich und schauen, ob ggf. weitere Hilfsleistungen nötig und möglich sind.

Seit zehn Jahren unterstützen auch die engener Schulen diese wichtige Arbeit und bitten jährlich um Lebensmittelspenden für die Republik Moldau. Bis 7. Dezember besteht die Möglichkeit unten stehende Lebensmittelspenden im Bildungszentrum abzugeben. Diese werden zunächst in der Aula des Gymnasiums gesammelt und dann mit Schülerinnen und Schülern zu normierten Hilfspaketen zusammengepackt. Folgende Lebensmittel u.ä. werden benötigt:

·         Zucker (je 1kg)

·         Hartweizengries (je 500g)

·         Spaghetti (je 500g)

·         Langkornreis (je 1kg)

·         Kaffee gemahlen (je 500g)

·         Handcreme (je 100ml)

·         Zahnbürsten (2er Pack)

·         Zahnpasta (125ml)

·         Haushaltskerzen (Höhe ca. 10cm, Durchmesser. ca. 2cm)

·         Schokolade (je 100g)

·         Kakao-Pulver (Kaba) (500g Beutel)

·         Multivitamin Bonbons (je 250g)

Bitte achten Sie unbedingt auf o.g. Packungsgrößen!

Wegen entsprechender Zollvorschriften ist es unbedingt notwendig auf die Mindesthaltbarkeit der Lebensmittel zu achten: Dieses muss mindestens noch 12 Monate betragen, ansonsten können die Lebensmittel nicht in die Republik Moldau eingeführt werden (für Schokolade gilt ein verkürztes MHD von 6 Monaten).

Ein von den Schülerinnen und Schülern gepacktes, normiertes Hilfspaket enthält 5kg Zucker, 1,5kg Hartweizengries, 2,5kg Spaghetti, 5kg Reis, 500g Kaffee, 2 Handcremes, 2 Zahnbürsten, 1 Zahnpasta, 5 Haushaltskerzen, 300g Schokolade, 500g Kakaopulver, 1kg Bonbons.

Lebensmittelspenden können zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten der Schulen (ca. 7 bis 16 Uhr) abgegeben werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

10 Jahre Schüleraustausch Engen – Chaponost

Eine ereignisreiche und eindrucksvolle Woche liegt hinter uns. Nicht nur, dass zum zehnten Mal Schüler der achten Klassen unseres Gymnasiums nach Chaponost gereist sind, um dort eine Woche bei ihrer Austauschfamilie zu verbringen, nein, dieses Datum schloss auch den 11. November mit ein und somit die Gedenkfeier zum 100-jährigen Ende des Ersten Weltkriegs.

Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen legten deutsche und französische Schüler an diesem Tag Blumengebinde am Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs nieder, sangen die europäische Friedenshymne und gaben laut Bürgermeister Damien Combet dieser Zeremonie den Sinn, der ihr zugedacht war.

Doch war dies nicht die einzige symbolhaltige Veranstaltung: Beim Empfang der deutsch-französischen Schülerschaft, der Eltern und Kollegen im Rathaus erfuhren wir erneut eine zu Herzen gehende Wertschätzung, die wir durch die Überreichung eines Ginkgo-Bäumchens ebenso aufrichtig und symbolkräftig erwidern konnten.
Möge dieses Bäumchen, das drei Tage später in unserem Beisein im Park unterhalb der Schule eingepflanzt wurde, wachsen und gedeihen wie die Freundschaft zwischen Engen und Chaponost! Fast 300 Familien, sowohl auf deutscher als auch auf französischer Seite sind durch unseren Schüleraustausch in Verbindung getreten; viele von ihnen sind zu Freunden geworden.

Bestimmt hat auch diese Austauschwoche wieder den Grundstein gelegt für länger währende Freundschaften. Möglich gemacht wurde dies nicht nur durch das vielfältige Programm – es umfasste Ausflüge nach Lyon, dort das Seidenatelier, die Altstadt, eine Bootsfahrt auf der Saône, Bummeln durch die Läden der Großstadt, das Musée des Confluences am Zusammenfluss von Rhône und Saône und als Krönung den Besuch des Schokoladenmuseums Valrhôna mit einer „Schokoladenprobe“ und anschließendem Schokoladenessen nach Lust und Laune ohne dass es jemandem übel wurde!

Es ist jedoch vor allem die Zeit, die man mit den Austauschpartnern in den Familien verbringt, die zahlreichen Alltagssituationen, die man in einer anderen Sprache bewältigen muss, das Überwinden von Heimweh und das Sich-Einlassen auf eine neue Umgebung und neue Menschen, damit aus Fremden Freunde werden können.

Dass dies erneut geglückt war, konnte man beim Abschlussabend sehen. Monsieur Jacquin, der französische Schulleiter, Madame Caliskan-Griessenauer und das Kollegium des Collège Françoise Dolto haben mit ihrer Vorbereitung, ihrer Betreuung vor Ort und ihren herzlichen Worten gezeigt, wie viel ihnen unser Austausch bedeutet.

Nun freuen wir uns darauf, den französischen Gästen im April ein ebenso herzliches Willkommen bereiten zu können.

Vive l’amitié franco-allemande!

Exkursion der Chemieschülerinnen und Schüler aus K1 und K2 zur BASF und zu Südzucker

Vom 08.11-09.11.18 fand der Chemieunterricht für Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 und 2 nicht in der Schule, sondern bei der BASF in Ludwigshafen und bei Südzucker in Offenau statt. Begleitet wurde die Gruppe von den Lehrkräften Carolin Haberkorn und Rainer Krautheimer. Finanzielle Unterstützung dieser Exkursion erfolgte durch die IBE.

Die BASF präsentierte sich als „Weltfirma in Chemie“ und bot den sehr interessierten Oberstufenschülerinnen und Schülern Einblicke in die Produktion ihrer vielfältigen Produkte.

Die Abläufe von der Anlieferung der Zuckerrüben bis zu den fertigen Produkten der Lebensmittelchemie konnten bei Südzucker besichtigt werden. Nach dieser sehr informativen Veranstaltung freuten sich alle über das Vesper, das von Südzucker spendiert wurde.

Beide Veranstaltungen bei BASF und Südzucker empfanden alle Beteiligten als sehr interessant, aber auch anstrengend. Die Übernachtung in der Jugendherberge Heidelberg mit Besuch der Altstadt war deshalb eine willkommene Halbzeitunterbrechung. Alle waren sich einig, dass auf dem Weg zum Abitur diese Verknüpfung zwischen Chemie im „Kleinen“ in der Schule und großtechnischen Umsetzung in der Industrie eine wichtige Ergänzung zum Unterricht darstellt und deshalb eine entsprechende Wiederholung zu wünschen ist.

Engener Schülerinnen und Schüler besuchten das ehemalige Konzentrationslager „Struthof“ in Natzweiler und auf die Kriegsgräberstätte Bergheim

Am 15. Oktober besuchten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse das ehemalige Konzentrationslager „Struthof“ in Natzweiler die Kriegsgräberstätte Bergheim.
Nachdenklich waren die Schülerinnen und Schüler bereits am nachgebauten Eingangstor des ehemaligen Arbeitslagers, das damals durch doppelten Draht und einen 2 Meter breiten „Todesstreifen“ gesichert war und noch heute so nachempfunden dasteht.

Nach der Führung durch die ehemaligen Gefangenenbaracke, in der heute Bilder, Karten, Erläuterungen zum Lagerleben und Originale zu finden sind, begaben sich die Gruppen zur Gefängnis- und Krematoriums-Baracke, wo die Authentizität dieses Ortes durch ausgestellte Schuhe von Gefangenen und den Krematoriums-Ofen noch sehr stark zu spüren ist. Nach der Führung konnten die Jugendlichen das zuvor Gehörte beim Rundgang durch den „Kartoffelkeller“ noch einmal nachlesen. Dieser Keller musste zwischen 1941 und 1944 von Gefangenen gebaut werden, um durch viel zu harte Arbeit und schlechtes, weniges Essen ihren Willen zu brechen. Wer zu langsam arbeitete, wurde von bissigen Schäferhunden angetrieben.

Mit diesen Eindrücken ging es weiter auf die deutsche Kriegsgräberstätte nach Bergheim, wo Bildungsreferent Sebastian Steinebach vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Erläuterungen zu diesem ebenfalls beeindruckenden Ort machte und Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortete. Besonders interessierte die Jugendlichen das Namensbuch, in dem sie nach ihren Familiennamen und den Namen von Freunden und Nachbarn suchen konnten.

Einige der beteiligten Schülerinnen und Schüler werden am Volkstrauertag die Eindrücke ihres Besuchs und ihrer Beschäftigung mit Soldatenschicksalen des Ersten Weltkrieges auf einer Gedenkfeier in Bergheim (Frankreich) vortragen.
Durch Fahrten dieser Art wird nicht nur zum Nachdenken angeregt, sondern auch das geschichtliche Interesse von Teilnehmenden geweckt. Finanzielle Zuschüsse der „Stiftung Gedenken und Frieden“ des Volksbundes und des Landesjugendplanes Baden-Württemberg ermöglichten diese wichtige Exkursion.

Friedensfahrt der 10b ins Elsass mit unserem Bildungspartner

Auf Initiative unseres Bildungspartners, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., besuchte die 10b an diesem Donnerstag den deutschen Soldatenfriedhof in Illfurth (Elsass) und den französischen Soldatenfriedhof in Mulhouse.

Gemeinsam mit zwei französischen Klassen verlasen unsere Schülerinnen und Schüler deutsche und französische Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg und gedachten der Toten des vor 100 Jahren zu Ende gegangenen Krieges. In Illfurth besuchte die deutsch-französische Schülergruppen auch das Grab des ersten deutschen gefallen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges, Albert Mayer.
Inhaltlich vorbereitet wurde die Bildungsfahrt durch Sebastian Steinebach, den Bildungsreferenten unseres Bildungspartners, der die Klasse vor einer Woche in vier Unterrichtsstunden besucht hatte.

Wichtigster Anlass der Fahrt ins Elsass war jedoch nicht der Blick zurück und das Gedenken an den Ersten Weltkrieg. Gemeinsam mit den französischen Jugendlichen pflanzten unsere Schülerinnen und Schüler in Illfurth und Mulhouse jeweils einen Baum der Erinnerung und der Hoffnung auf eine gemeinsame, europäische Zukunft, deren Gestaltung in den Händen unseren Schülerinnen und Schüler liegt.

Ausbildungsatlas der Stadt Engen 2019

Unter dem Motto „Finde Deine Lehrstelle“ hat die Stadt Engen den Ausbildungsatlas für das Jahr 2019 veröffentlicht. Auf 45 Seiten können sich Schülerinnen und Schüler darüber informieren, welche Berufsausbildungen und duale Studiengänge von den örtlichen Betrieben angeboten werden.

Viele Ausbildungsbetriebe tun sich zunehmend schwer, ihre Lehrstellen zu besetzen oder geeignete Bewerber für ein duales Studium zu finden. „Oft ist es aber auch so, dass die interessanten
und vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten unserer Betriebe den Schulabgängern einfach nicht bekannt sind“, schätzt Engens Wirtschaftsförderer Peter Freisleben die Situation ein. Und genau
hier soll der Ausbildungsatlas für Transparenz sorgen. Im neuen Wegweiser für das Ausbildungsjahr 2019 präsentieren 27 Engener Betriebe ihre Ausbildungsangebote. Sie bilden in 35 Berufen aus und bieten insgesamt 64 Ausbildungs- bzw. Studienplätze an.
Weitere Informationen unter www.engen.de/ausbildungsatlas.

Gut vorbereitet ins neue Schuljahr – SommerGymi 2018

Schüler helfen Schülern! Mit einem besonderen Angebot des Gymnasiums Engen starten unsere Schüler gut vorbereitet ins neue Schuljahr.

Bereits in der letzten Ferienwoche waren zahlreiche Schülerinnen und Schüler freiwillig in der Schule. Einige von Ihnen, um Mitschülern zu helfen und selbst dabei dazuzulernen, andere, um sich gezielt vorzubereiten, Unterrichtsstoff zu wiederholen und zu festigen.

Es ist bereits das siebte Engener Sommergymi und ist bereits zur guten Tradition geworden. Organisiert und koordiniert wird das Angebot von Dagmar Schultz-Toder – ermöglicht allerdings durch die vielen freiwilligen Schülerinnen und Schüler, die sich mit ihren Kursangeboten für ihre Mitschüler einsetzen.

Projekttage – Wandern im Schwarzwald – Juli 2018

Wer hätte gedacht, was für ein Abenteuer wir erleben werden, als wir durch die Türen des Zuges in Hinterzarten die Zivilisation verließen und unsere Reise nach Freiburg durch den Schwarzwald antraten? Frisch wie der Morgentau stiefelten wir los und machten nur Rast um uns am Bergwasser zu erfrischen. Nach einer anstrengenden, aber lohnenswerten Wanderung erkoren wir die Wiese hoch oben am Stübenwasen als unser Stübchen für eine Nacht.

Direkt neben uns eine Schafherde für die Schäfchenzähler die uns, vom leckeren Duft der Nudeln mit Pesto angelockt, plötzlich 620 Schafe samt Hirt und Kampfdackel Wutzel umzingelten. Nach einem kurzen Smalltalk entschlossen wir uns übrigens alle dazu das Abi zu schmeißen und Hirten zu werden. Vor Anbruch der Nacht betrachteten wir den filmreifen Sonnenuntergang bei einer Partie UNO. Mit dem letzten Sonnenstrahl verschwand auch das letzte bisschen Wärme und wir verfielen in eine amphibienartige Kältestarre. Immerhin war der Sternenhimmel ganz schön ansehbar.

Nach dieser unruhigen Nacht lockte uns die wohlige Wärme der Sonne aus unseren Schlafsäcken hervor und der neue Tag konnte beginnen. Ein kräftezehrender Weg führte uns über den Schauinsland. Wir wollten oberhalb von Freiburg auf dem Kybfelsen übernachten. Als jedoch der Weg zu unserer Schlafstätte abgesperrt und der Brunnen ausgetrocknet war, war das Desaster perfekt. Ernsthaft überlegten wir einen Unfall zu inszenieren oder Radfahrer auszurauben.

Wir entschieden uns für einen Fußmarsch ins Tal und nach einer weiteren Stunde Fußmarsch und mindestens dreißig Nervenzusammenbrüchen merkten wir, dass gute Connections Goldwert sind – im Garten von Herr Pfefferles alter WG fanden wir zwischen den lustigsten und hilfsbereitesten Studenten aller Zeiten eine wohlige Bleibe. Auch Amys Geburtstag wurde ausgiebig gefeiert (PS: Heute ist Geburtstag – Kapelle Petra). Mit der Nacht erwachten auch die Wölfe im Garten – glücklicherweise nur im Spiel. Nach einem kurzen schläfrigen Knock-out, wurden wir aufgrund eintretender Regenfälle kurzerhand vom Ehrenmann Mattis ins WG-Wohnzimmer bugsiert – Tausend Dank dafür! So ließ es sich entspannt schlummern und schon verließen wir am nächsten Morgen die WG.

Nach einem weiteren gefühlten Halbmarathon deckten wir uns beim nächstgelegenen Edeka mit allerlei Leckereien ein, was wir neben der Dreisam zu uns nahmen, gefolgt von weiteren UNO- und Werwolfsessions. Mit kaputten Füßen, die 43 km auf der Sohle hatten, und einigen neuen Erfahrungen traten wir den Endspurt zum Flixbus an, der uns komfortabel nach Hause kutschierte.

Dabei waren:

Amy, Melanie, Hannah, Ronja, Jasmin, Maya, Luisa, Daisy, Fr. Vennekel, Hr. Pfefferle