Ausbildungsatlas der Stadt Engen erschienen

Die Stadt Engen hat in Zusammenarbeit mit den örtlichen Unternehmen den „Ausbildungsatlas 2020“ erstellt. Dieser umfasst 21 Engener Betriebe, die in 35 Berufen ausbilden und insgesamt 63 Ausbildungs- und Studienplätze anbieten.

Viele Ausbildungsbetriebe tun sich zunehmend schwer, ihre Lehrstellen zu besetzen oder geeignete Bewerber für ein duales Studium zu finden. „Oft ist es aber auch so, dass die interessanten und vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten unserer Betriebe den Schulabgängern einfach nicht bekannt sind“, schätzt Engens Wirtschaftsförderer Peter Freisleben die Situation ein. Und genau hier soll der Ausbildungsatlas für Transparenz sorgen.

Schuljahresabschluss am Gymnasium Engen

Wie bereits im Vorjahr fand auch am Ende des Schuljahres 2018/2019 ein Freibadfest im Erlebnisbad Engen statt, an dem alle Klassen 5 bis 10 mit etwa 300 Schülerinnen und Schülern teilnahmen und sich in unterschiedlichen Disziplinen beweisen konnten. Ein großes Dankeschön geht hierbei an die Fachschaft Sport, insbesondere an Carolin Haberkorn, Kerstin Lang und Rainer Krautheimer, die für die Organisation zuständig waren sowie an die Stadt Engen, die der Schule dies einmal mehr ermöglicht hat. Unterstützung erhielt das Gymnasium zudem durch den Schachclub Engen und die Bademeister des Erlebnisbads Engen – ein herzliches Dankeschön!

Weiterhin mussten wir uns am letzten Schultag von unseren drei Oberreferendarinnen Frau Brüesch (Spanisch, Geographie), Frau Fiesel (Englisch, Sport) und Frau Ritzi (Deutsch, Geographie) verabschieden, die ihre Ausbildung am Gymnasium Engen erfolgreich abschließen konnten und nun voller Tatendrang in den Schuldienst gehen können. Für ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir alles Gute!

Unsere siebten Klassen in Strasbourg

Nicht „Champs-Elysées“ und „sous la pluie“, sondern „Strasbourg“ und „sous le soleil“ war das Motto der diesjährigen Straßburg-Exkursion am 18.07.19. Eine im Vergleich zu den letzten Jahren eher kleine Anzahl von 49 Schülern haben am 18.07.19 das französische Lebensgefühl – das „Savoir-Vivre“ – kennenlernen dürfen, manche von ihnen zum ersten Mal.

Nach einer kleinen geführten Tour durch „Petite France“ galt es, Straßburg durch eine Rallye ohne die Lehrer in Kleingruppen zu entdecken und unsicher zu machen. Im Anschluss an die gemeinsame Münsterführung ging es dann an den zweiten Teil der Rallye in Kleingruppen.  Nach Auswertung der Rallye war allerdings schnell klar, dass genug Zeit für die „wichtigen“ Dinge im Schülerleben geblieben war: Shopping, Mc Donalds und Starbucks.

Trotz allem waren viele Schüler interessiert, haben Straßburg als sehenswerte, französische Stadt kennen gelernt und todesmutig ihr Französisch ausprobiert. Und damit alle wieder heil nach Hause gebracht werden konnten, gab es – wie jedes Jahr – ein Erkennungszeichen ganz speziell nur für die Engener Schüler, welches von den Begleitlehrern bei den Führungen weit in den Straßburger Himmel gehalten wurde, damit die Schüler auch ganz genau den Weg fanden: den Bibo. Findet auch Ihr unseren Bibo?

Gymnasium Engen international unterwegs

Das Schuljahresende stand einmal mehr im Zeichen zahlreicher Studienfahrten und Sprachreisen. Die Klassenstufe 9 besuchte England und verbrachte eine Woche in Brighton, einer Stadt am Ärmelkanal. Es begleiteten Frau Schlossmann, Herr Dold und Frau Fiesel.

Das Spanischprofil der Klasse 10 stattete Bilbao in Spanien einen Besuch ab, Frau Güntner und Herr Stempfle übernahmen hierfür die Organisation.

Die Kursstufe 1 fuhr nach Berlin und ergründete die wechselvolle Geschichte unserer Bundeshauptstadt, Herr Hofferer, Frau Hannabach, Frau Müller und Frau Schairer leiteten die Studienfahrt.

Die Sprachreisen und Studienfahrten sind jedes Jahr ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens, sie konfrontieren unsere Schülerinnen und Schüler mit den erlernten Fremdsprachen im Alltag, stellen einen konkreten Bezug zu Geschichte und Geschehen im Ausland her und konfrontieren hautnah mit der Geschichte Deutschlands.

Abifeier 2019 am Gymnasium Engen

51 Schülerinnen und Schüler nahmen am Mittwoch, den 3. Juli 2019 ihr Reifezeugnis am Gymnasium Engen entgegen, der Jahrgang schloss mit einem Notendurchschnitt von 2,4 ab. Elf Schülerinnen und Schüler freuten sich über eine Eins vor dem Komma.

„Reif ist, wer erwachsen ist“, so begann Thomas Umbscheiden, Schulleiter des Gymnasiums Engen, seine diesjährige Rede anlässlich der Abiturfeier 2019. Ein reifer Mensch sei sich seiner Stärken bewusst und stehe zu seinen Schwächen, erkenne Grenzen und habe Bodenhaftung. Erwachsen sein bedeute, Selbstverständlichkeiten kritisch zu hinterfragen und Visionen für eine bessere Welt mit sich zu tragen. Bürgermeister Johannes Moser appellierte an die Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und den Frieden zu wahren. Martina Saalfrank, Vorsitzende der Initiative Bildungsstandort Engen (IBE), bekräftigte die Abiturientinnen und Abiturienten, etwas „Tolles“ zu machen, das den Lebenslauf „gut ausschauen“ lässt.

Die ehemaligen Schülersprecherinnen Nina Alt, Maya Schütz und Isabel Wikenhauser ließen die zurückliegenden acht Jahre am Gymnasium Engen mit Höhen und Tiefen Revue passieren und stellten die immer familiäre Schulatmosphäre positiv heraus. Die amtierenden Schülersprecher Lili Lutz, Laura Rajkovic und Jakob Aumann betonten das teils langjährige Engagement der drei abgehenden Schülersprecherinnen für die SMV und wünschten der gesamten Stufe alles Gute.

Florian Stotz schloss mit der Note 1,0 ab und erhielt einen Preis in den Fächern Deutsch, Mathematik, Geschichte, Chemie und Englisch sowie eine Auszeichnung für besondere Leistungen in Naturwissenschaften, Technik und Sprachen. Aileen Schmidle konnte einen Preis im Fach Geschichte, Flavia Qaja in Chemie und Leonie Rudisile in Religion entgegennehmen.

Abiturjahrgang 2019

Fotos: Kügele / Frasch

Rauschender Applaus für „Stolz und Vorurteil“

Intrigen, Missverständnisse, Heiratsanträge und vieles mehr gab es im Theaterstück „Stolz und Vorurteil“ (von Jane Austen) zu sehen. Die erstklassigen Schauspieler begeisterten das sehr zahlreich erschienene Publikum an beiden Aufführungstagen und bekamen am Ende rauschenden Applaus. Doch ohne Frau Eck, die sehr viel Energie und Zeit in dieses Projekt investierte, Herr Preißer und seine Künstler, die ein sehr schönes Bühnenbild aus dem Ärmel schüttelten und Frau Lang, die mit den Schauspielern die Tänze einstudierte, wäre dies nicht möglich gewesen. Nicht zu vergessen sind natürlich auch Frau Kügele und Herr Meiers, die für die musikalische Begleitung zuständig waren, sowie auch die Technik-AG mit Herrn Weprich, die für die passende Beleuchtung sorgten.

Die Aufführung hat dem Publikum und auch den Schauspielern sehr viel Freude bereitet und wir hoffen, dass die Theater-AG nächstes Jahr wieder so ein tolles Projekt auf die Beine stellt.

Leonie Kalt und Sarah Meiers (Klasse 8b)

Besuch auf dem „Menschenfresserberg“

Es war Geschichte zum Anfassen, die der 4stündige Geschichtskurs des Gymnasiums am vergangenen Dienstag erlebte. Bei strahlendem Sonnenschein gingen die Schülerinnen und Schüler unter der fachkundigen Führung von Sebastian Steinebach, Bildungsreferent des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V., durch die Schützengräben des Ersten Weltkrieges am Hartmannswillerkopf (Elsass), in denen ca. 30.000 deutsche und französische Soldaten ihr Leben ließen. Vier Jahre lang lagen deutsche und französische Truppen in den Schützengräben auf dem Hartmannswillerkopf und versuchten die Bergkuppe (957 m.ü.M.) zu erobern. Teilweise näherten sich die Schützengräben der verfeindeten Armeen bis auf 15 Meter an. Der Gegner bekam so ein Gesicht – und blieb dennoch ein tödlicher Feind. Militärisch war der Berg eher von geringer Bedeutung und wechselte in den Kriegsjahren vier Mal den Besitzer – aber sein Gipfel bietet noch heute einen kolossalen Ausblick auf das Rheinland.

Die vier Kriegsjahre hinterließen bis heute noch sichtbare Spuren des Krieges. Mannshohe Schützengräben, Versorgungstunnel, Bunkeranlagen, Aussichtsposten, Stacheldrahtverhaue und Granattrichter sind stumme Zeugen eines sinnlosen Krieges, welche die Schülerinnen und Schüler sichtbar beeindruckten. Bereits am 3. August 2014, dem 100. Jahrestag der Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich waren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Engen dabei, als die damaligen Präsidenten François Hollande (Frankreich) und Joachim Gauck (Deutschland) den Grundstein für eine deutsch-französische Gedenkstätte legten. Es war der Irrglaube an die Überlegenheit der eigenen Nation über andere Nationen, der damals die europäischen Großmächte gegeneinander aufbrachte. Dass heute deutsche und französische Jugendliche gemeinsam der Schrecken des Krieges gedenken, ist ein wichtiges Zeichen der Versöhnung.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist nicht nur einer der großen humanitären Verbände Deutschlands, sondern die einzige Kriegsgräberorganisation weltweit mit einer eigenen Jugend- und Schularbeit. Mit der Jugendarbeit verbindet der Volksbund das Ziel, junge Menschen an die Gräber der Opfer von Krieg und Gewalt zu führen und sie für die Folgen von Krieg und Gewalt zu sensibilisieren. Seit vielen Jahren ist der Volksbund ein enger Bildungspartner des Gymnasiums, begleitet und organisiert die jährliche Bildungsfahrt der 10. Klassen ins ehemalige KZ Struthof-Natzweiler und hat die Exkursion des Geschichtskurses an den Hartmannswillerkopf für den Geschichtskurs finanziert und fachkundig geleitet. Die wertvolle Arbeit für den Frieden wird durch Spenden finanziert, die unter anderem im Rahmen der Haus- und Straßensammlung zusammen getragen werden.

Sponsorenlauf zugunsten des Regenwaldes

Wer die Welt bewegen will, muss sich erst mal selbst bewegen!

In diesem Sinne liefen am 29.05.19 die Klassen 7a und 7b ihre Runden für den guten Zweck. Zurzeit wird im Geographieunterricht in beiden Klassen die Einheit zum tropischen Regenwald behandelt. Daran anknüpfend entschieden sich die Schülerinnen und Schüler dafür, mit dem Erlös „Jaguarwälder Brasiliens“ (ein Projekt des WWFs) zu unterstützen.

Es ist wichtig, die Schülerinnen und Schüler u. a. für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement sowie die Bedrohung zahlreicher Tier- und Pflanzenarten zu sensibilisieren. Deshalb möchten wir etwas bewegen. In Kooperation mit der Fachschaft Sport fand heute der Sponsorenlauf in der fünften und sechsten Schulstunde statt.

Nach ein paar spaßigen Aufwärmübungen und motivierenden La-Óla-Wellen mit Herrn Weprich ging es auch schon los. Um 11:50 Uhr gab Frau Haberkorn den Startschuss. Rund vierzig Minuten liefen die Schülerinnen und Schüler beider Klassen sowie ihre beiden Geographielehrer Herr Weprich und Frau Brüesch für den guten Zweck. Von Tapir bis Jaguar: Während die einen zwischendurch gemütlich walkten, flitzten andere bis zu 19 stolze Runden. Die Kolleginnen und Kollegen Frau Haberkorn, Frau Ritzi und Herr Luong sorgten für eine ausgelassene Stimmung und motivierten die Läuferinnen und Läufer mit viel Herzblut. Bei bestem Laufwetter (nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt) und fetziger Musik wurde der Lauf zu einem echten Erlebnis.

Dies stärkte das Wir-Gefühl, die Zugehörigkeit und schweißte mächtig zusammen. Und schnell wurde klar: Jeder einzelne kann seinen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten – ob als Läufer oder Helfer. Die Schülerinnen und Schüler der 7a und 7b erkannten, was Initiative und Engagement mit Erfolg zu tun haben und was man gemeinsam erreichen kann. Das ist eine wichtige Erfahrung, die stolz macht, sich gut anfühlt und das Selbstbewusstsein stärkt.

Allen Beteiligten, Helfern, Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten und Sponsoren an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön für Ihre und eure Unterstützung. Das habt ihr richtig klasse gemacht!

Jasmin Brüesch

Warm-up kurz vor dem Start des Spendenlaufes

Stolz und Vorurteil – eine Theateraufführung im Gymnasium Engen

Plakat zur Aufführung

Engen „Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann im Besitz eines schönen Vermögens sich nichts mehr wünschen muss als eine Frau.“ Es wird romantisch – am Donnerstag, dem 06.06 und Freitag, dem 07.06 um 19:00 Uhr werden in der Aula des Gymnasiums Engen Pläne geschmiedet, Bälle getanzt und Heiratsanträge gemacht. Mit ihrer Adaption von Jane Austens weltberühmtem Roman „Stolz und Vorurteil“ zeigen die Theater-AG, die Bühnenmusik-AG und die Technik-AG eine mitreißende, spannende und humorvolle Liebesgeschichte. Der Eintritt ist frei. Begleiten auch sie die kluge, willensstarke Elizabeth, den undurchschaubaren Darcy und ihre Mitmenschen auf ihrer Suche nach dem großen Glück!

Wir freuen uns auf ihr Kommen!
Nastja Teichrib

Einladung zum Schulkonzert – It’s raining sunshine

Herzliche Einladung zum diesjährigen Schulkonzert am Freitag, den 29. März 2019 um 19.30 Uhr in der Stadthalle Engen!

Die Ensembles der Musik-AGs sowie der Chor der Klassen 5, weitere kleinere Besetzungen, Klassen und Musik-Kurse werden ein vielfältiges Programm unter dem Motto It’s raining sunshine zu Gehör bringen. Alle Beteiligten geben ihr Bestes, damit Sie einen unterhaltsamen und angenehmen Abend erleben können. Die an der Vorbereitung beteiligten Lehrkräfte und alle Mitwirkenden freuen sich auf Ihr Kommen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.