
Projekttage

Berichte und Ankündigungen zu Projekten.

Sehr geehrte Schulgemeinschaft am Bildungszentrum Engen,
auch in diesem Schuljahr starten wir wieder eine Lebensmittelsammlung für die Republik Moldau. Wir bitten um Abgabe aller Spenden bis 2. Dezember 2025 in der Aula des Gymnasiums. Alle weiteren Informationen finden Sie in diesem Flyer:

Claudia Neubrand
„Liebe lässt sich einpacken“ – unter diesem Motto machten es sich die Kursstufen 11 und 12 des Religionskurses zur Aufgabe, bedürftigen Kindern eine Weihnachtsfreude zu bereiten. So wurden Schuhkartons festlich mit Geschenkpapier dekoriert und anschließend mit den unterschiedlichsten Geschenken wie Spielzeug, Schulartikel, Hygieneartikel und einem „Wow-Geschenk“ (Kuscheltier, Ball oder Barbie) gefüllt.

Ob mit dem Lastwagen, dem Schiff oder dem Esel – die Geschenkpäckchen nehmen eine weite Reise auf sich, um Kindern mehr als einen Glücksmoment zu bescheren. Die Päckchen gehen dieses Jahr an Kinder in Osteuropa. Wir freuen uns, hier einen Beitrag geleistet zu haben, denn:
Wahre Liebe überwindet Grenzen,
ist unverdient und kann dein Leben verändern.
(Autor unbekannt)

Die Fachschaft Religion wünscht besinnliche Adventstage!
Désirée Ott
Knapp 1,5 Tonnen Lebensmittel für die Republik Moldau
Seit mehr als 15 Jahren unterstützen die Schulen am Bildungszentrum Engen die Hilfsorganisation PRO HUMANITATE mit jährlichen Lebensmittelsammlungen. Knapp 1,5 Tonnen wurden auch in diesem Jahr wieder gespendet, sortiert und in genormte Hilfspakete verpackt. Am vergangenen Donnerstag konnten die Pakete an Dirk Hartig, den Gründer und 1. Vorsitzenden von PRO HUMANITATE, übergeben werden. Per LKW werden die Lebensmittel nun noch vor Weihnachten in die Republik Moldau geschickt und dort von Mitarbeitenden von PRO HUMANITATE persönlich an Hilfsbedürftige übergeben.

Das Bildungszentrum Engen dankt allen Spendern und Unterstützern der diesjährigen Lebensmittelsammlung!

Nähere Informationen zu der humanitären Arbeit von PRO HUMANITATE unter http://www.mfor.de
Sehr geehrte Schulgemeinschaft am Bildungszentrum Engen,
in diesen Tagen beginnt unsere gemeinsame Lebensmittelsammlung am Bildungszentrum Engen. Wir bitten euch und Sie herzlich um Unterstützung und Lebensmittelspenden in den kommenden Tagen bis einschließlich 02. Dezember. Die genannten Lebensmittel und Spenden (siehe Flyer unten) können ab sofort täglich zwischen ca. 7.15 Uhr und 16 Uhr in der Aula des Gymnasiums abgegeben werden. Bitte stellen Sie Ihre Spenden auf die dafür vorgesehenen Tische. Sollten Sie größere Mengen abgeben wollen, melden Sie sich gerne im Sekretariat. Dann können wir Ihnen den Schrankencode mitteilen, damit Sie direkt bis auf den Schulhof fahren können.

Letzte Abgabemöglichkeit ist am Dienstag, den 2. Dezember. Dann werden wir die gespendeten Lebensmittel gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern sortieren und in genormte Hilfspakte verpacken. Die Übergabe an PRO HUMANITATE erfolgt dann Ende der Woche, so dass unsere Lebensmittelpakete mit dem letzten Hilfstransport des Jahres auf die Reise in die Republik Moldau gehen. Dort werden sie dann individuell an bedürftige Familien weiterverteilt.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ole Wangerin (Gymnasium Engen) und Martin Langer (AFS Engen)
Im Rahmen des Präventionsprojektes OrthoKids fanden vor den Osterferien am Gymnasium Engen orthopädische Vorsorgeuntersuchungen statt, an denen 82 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 des Gymnasiums teilnahmen.
Frau Dr. Ulrike Maier-Fiedler, die als Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Weiterbildung Kinderorthopädie in einer Orthoplus-Praxis in Konstanz tätig ist, führte an vier Tagen das Screening am Gymnasium Engen durch.
Das OrthoKids-Präventionsprojekt ermöglichte Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren sich niederschwellig auf orthopädische Auffälligkeiten untersuchen zu lassen, um bei etwaigen diagnostizierten Fehlstellungen oder Verformungen an Rücken, Beinen oder Hüften frühzeitig entsprechende Behandlungsmaßnahmen einleiten zu können. Eine wissenschaftliche Studie begleitete und analysierte den Nutzen des Projektes, dessen Zielsetzung darin bestand, einen orthopädischen Check-up im Katalog der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche fest zu implementieren.

Unser herzlicher Dank gilt all jenen, die durch besonderes Engagement sowie eine angenehme und wertschätzende Zusammenarbeit das Projekt unterstützten und dazu beitrugen, dass das Screening äußerst erfolgreich und unkompliziert während der Unterrichtszeit hat stattfinden können.
Katrin Faika
Naturwissenschaft und Technik (NwT) gehört zu den Fächern am Gymnasium, die mit den höchsten Praxisanteil beinhalten. Um grundlegende handwerkliche Fähigkeiten – insbesondere im Holz- und Elektrobereich – niederschwellig in den Unterricht einbinden zu können, ging die Fachschaft die Beschaffung und Ausstattung einer Werkbank im Fachraum NwT an. Möglich wurde dies durch die dankenswerte Auflegung zweier Förderprogramme von der Volksbank (2500 €) und der Sparda-Bank (500 €). Angedacht ist, die Werkbank mit nichtelektrischen Werkzeugen (Sägen, Zangen, Schraubendrehern, Schraubstock…), elektrischen Handmaschinen (Akku-Schrauber, Stichsäge, Schwingschleifer, Oszillationssäge, Lötstation, Multimeter, …) und elektrischen Tischmaschinen (Dekupiersäge, Tellerschleifer, Staubsauger, Tischbohrmaschine) zu versehen.

Wie schon in der Vergangenheit z.B. im 3D-Druckbereich dankenswerterweise geschehen, beschloss auch hier die Firma Förster-Technik das Gymnasium strukturell zu unterstützen. Herr Steiner, der technische Einkaufsleiter von Förster-Technik, trat an die Schule heran und schnell war eine passende Handmaschine gefunden – eine akkubetriebene Oszillationssäge von Fein inkl. Garantieverlängerung. Herr Auchter, der Vorsitzende der Fachschaft NwT, ist begeistert: „Dieses Gerät kann sofort umfassend im Projektbereich eingesetzt werden. Es erweitert unsere Handlungsoptionen enorm“, erklärte er bei der Übergabe des Gerätes im Rahmen seines NwT-Kursstufenunterrichts.
Herr M. Förster, Geschäftsführer des Familienunternehmens, hob die Bedeutung des Faches NwT in Bezug auf die Berufsorientierung im ingenieurwissenschaftlichen Bereich hervor. „Wir verstehen uns jedoch auch als Unternehmen vor Ort und unterstützen die schulischen Standorte vor Ort.“ Herr Umbscheiden blickte auf eine mittlerweile jahrelange Bildungspartnerschaft mit der Firma zurück. „Ohne Ihre Unterstützung – sowohl im materiellen Bereich aber auch bei den wichtigen Einblicken in firmeninterne Produktionsabläufe – könnten wir viele Themen gar nicht fachpraktisch unterrichten, sondern allenfalls nur theoretisch anreißen.“ Noch während der anschließenden Führung durch den Fachbereich NwT, die aufzeigte, an wie vielen Stellen das Fach NwT am Gymnasium Engen durch diese Bildungspartnerschaft unterstützt und inspiriert wird, nahmen die Schüler im Fachraum nebenan die Oszillationssäge im Rahmen ihrer aktuellen Projektarbeiten in Betrieb.
Peter Auchter
Im Rahmen des BNT-Unterrichts hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b die Möglichkeit, an einem Coding und Roboting-Projekt vom Kreismedienzentrum Konstanz teilzunehmen. Ziel des Coding-Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse im Bereich der Programmierung zu vermitteln und ihr logisches Denken sowie ihre Problemlösungsfähigkeiten zu fördern.

Bereits nach wenigen Versuchen gelang es den Schülerinnen und Schülern, den Roboter ozobot zu programmieren und zu steuern. Hierzu zeichneten die Schülerinnen und Schüler Linien und Farbcodes, denen der Ozobot folgt und anhand derer er verschiedene Befehle ausführt. Dabei war der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Im nächsten Schritt erlernten die Schülerinnen und Schüler das digitale Programmieren. Mithilfe der IPADs und dem Programmiertool Ozoblockly erstellten Sie Ihren eigenen Code. Ziel der Übung war es, den ozobot im Slalom zwischen drei Spielfiguren zu steuern, ohne diese zu berühren. Schnell konnte die Aufgabe um weitere Bausteine erweitert werden.


Am Ende waren sich alle Schüler*innen einig, dass Programmieren kein Hexenwerk ist, ganz viel Freude macht und die Roboter des Kreismedienzentrums noch weitere Male zum Einsatz kommen werden.
Wir danken Herrn Mauch vom Kreismedienzentrum für seine tolle Einführung und freuen uns auf neue Programmierherausforderungen.
Claudia Neubrand
Studienfahrt ins ehemalige KZ Natzweiler-Struthof und nach Niederbronn-les-Bains
Am Morgen des 20.11.2023 machten sich die drei 10. Klassen des Gymnasiums Engen auf den Weg ins Elsass. Nach der dreistündigen Fahrt kamen sie schließlich an der Jugendbegegnungsstätte Albert Schweitzer in Niederbronn-les-Bains an, welche direkt an die Kriegsgräberstätte anschließt.
Nach der Ankunft wurden sie von den Leitern willkommen geheißen, bevor sie die Zimmer beziehen durften. Der Nachmittag war mit einem strengen Programm gefüllt: Es enthielt eine Führung über den Soldatenfriedhof, bei dem die Schüler zunächst eine Auffrischung über den Zweiten Weltkrieg in dieser Region aus der Sicht der Soldaten bekamen. Daraufhin wurde ein Workshop angeboten, bei dem sich alle entweder mit Abschiedsbriefen von Soldaten an ihre Angehörigen oder mit konkreten Akten zu Einzelschicksalen beschäftigten. Anschließend konnten sie durch die Besucherbücher internationaler Gedenkstätten blättern. In Erinnerung geblieben ist hier vor allem der Kontrast zwischen kontroversen Einträgen und Anteilnahmen. Die Schüler haben, trotz des strengen Zeitplans, gut mitgezogen und blieben konzentriert und respektvoll. Nichtsdestotrotz waren alle sehr glücklich über das Abendessen. Die Schüler ließen den Abend mit Tischtennis, Tischkicker, Kartenspielen und netten Gesprächen ausklingen, wobei die Stufengemeinschaft und das gesamte Miteinander gestärkt wurde.

Der nächste Morgen begann mit einem stärkenden Frühstück. Alle waren rechtzeitig fertig und saßen pünktlich im Bus, um die Reise nach Natzweiler-Struthof anzutreten, wo sie nach einer Stunde ankamen. Hier wurde die Stufe in die zwei Geschichtskurse aufgeteilt. Die erste Gruppe begann mit einer Führung durch das gesamte Konzentrationslager, während die zweite Gruppe sich im Besucherzentrum umsehen durfte. Die Führung beinhaltete einen Einblick in die noch sehr gut erhaltenen Baracken, in denen die Kriegsgefangenen untergebracht waren. Es waren die Betten, die Waschbecken und Überreste der Toiletten erhalten. Durch die gute Darstellung der Umstände konnten sie sich gut in das tragische Leben der Häftlinge hineinversetzen. Auch wenn das Arbeitslager Natzweiler-Struthof nicht zu den größten Konzentrationslagern gehörte, war es erschreckend, wie viele Häftlinge dort ihr Leben lassen mussten. Die Gruppe, die sich im Besucherzentrum umsehen durfte, konnte sowohl etwas über das Leben einiger Häftlinge des Lagers erfahren als auch mit interaktiven Karten über das Konzentrationslager arbeiten. In einem separaten Raum lief ein Film, der die Besucher über den Aufbau, die Lebensbedingungen der Inhaftierten und das Ende des Lagers informierte. Im Untergeschoss des Zentrums befand sich ein Rundgang, der den gesamten Ablauf des Krieges kurz schilderte und die wesentlichen Punkte zusammenfasste.

Nach einiger Zeit auf dem Gelände des Arbeitslagers machte sich die gesamte Gruppe wieder auf den Weg nach Engen. Abschließend lässt sich sagen, dass der Ausflug ein voller Erfolg war, da er den Schülern nicht nur einen sehr realitätsnahen Einblick in das Leben während dem Krieg geboten, sondern auch das gesamte Miteinander der Klassen gestärkt hat, was vor allem im Blick auf die Kursstufe sehr wertvoll ist.
Die Fahrt wurde finanziell unterstützt von unserem Bildungspartner, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Luisa Grundmüller, Susanna Meiers