Archiv der Kategorie: Projekte

Berichte und Ankündigungen zu Projekten.

Lebensmittelsammlung 2022

Anfang März hat die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Engen mit überwältigender Großzügigkeit geholfen, humanitäre Hilfstransporte für die Ukraine zusammenzustellen. Heute bitten wir einmal mehr um Ihre Unterstützung für unsere Lebensmittelsammlung 2022. Bereits zum 14. Mal möchten wir mit der Engener Hilfsorganisation PRO HUMANITATE Lebensmittelpakte an Bedürftige in der Republik Moldau schicken.

Im vergangenen Jahr konnten wir knapp 1,5 Tonnen Lebensmittel sammeln und verpacken. Ab sofort bis 28. November können wieder Lebensmittel bei uns in der Aula abgegeben werden. Diese werden wir sortieren und gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern in genormte Hilfspakete verpacken. Was genau gesammelt wird, können Sie der Info unten entnehmen. Bitte achten Sie – wie jedes Jahr – auf ein Mindesthaltbarkeitsdatum von mindestens einem Jahr (Ausnahme Schokolade: hier genügen sechs Monate).

https://www.mfor.de/

Ole Wangerin

Aufbruch in die dritte Dimension

An einem Freitagnachmittag kurz vor den Sommerferien erhielt die Klasse 10 des Naturwissenschaft-und-Technik-Profils (NwT) am Gymnasium Engen erfreulichen Besuch in ihrem Unterricht.

Herr Markus Förster von der ortsansässigen Firma Förster-Technik sowie Frau Martina Saalfrank, die Vorsitzende des Fördervereins „Initiative Bildungsstandort Engen“ (IBE) waren zu Gast. Auf dem Programm stand die offizielle Übergabe eines neuen 3D-Druckers, eines „Raise3D E2“, an das Gymnasium Engen. Finanziert wurde der Drucker durch großzügige Spenden von Förster-Technik und der IBE. Den verbleibenden Rest finanzierte die Schule aus ihrem eigenen Budget.

„Der bisherige 3D-Drucker, ein Ultimaker 2 – ebenfalls eine Spende von Förster-Technik – kam zusehends an seine Grenzen“, so der Schulleiter Herr Thomas Umbscheiden. „Auch vor dem Hintergrund, dass wir im Schuljahr 2022/2023 NwT als Basisfach in der Kursstufe anbieten dürfen, war es uns wichtig, den Fachbereich so auszustatten, dass die Schüler*innen eine möglichst gute Ausstattung für Ihre NwT-Projekte zur Verfügung haben.“

Herr Förster begründet das Engagement seiner Firma: „Zum einen übernehmen wir soziale Verantwortung für unseren Standort – auch im Bildungsbereich. Als Firma mit einer hohen Fertigungstiefe sind wir aber zum anderen natürlich auch daran interessiert, dass die Hemmschwelle zur Ergreifung eines ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs durch gelungene Erstkontakte mit den entsprechenden Themengebieten in der Schule herabgesetzt wird“.

Frau Saalfrank betont, dass die IBE gerne Projekte fördere, die direkt den Schüler*innen zu Gute kommen. So werde der neue Drucker auch außerhalb des Unterrichts im Rahmen einer Art „3D-Druck-Mentorenausbildung“ zur Verfügung stehen.

Darauf freut sich auch Nicolas Kienzler, welcher das Basisfach NwT in der Kursstufe gewählt hat. Er hat bereits praktische Erfahrungen mit der neuen schulischen CNC-Portalfräse gesammelt und kann sich gut vorstellen, diese modernen Fertigungsverfahren im Rahmen einer Schülerfirma in der Kursstufe zu kombinieren.

Herr Auchter, der Vorsitzende der Fachschaft NwT, ist rundum begeistert. „Die einfache Bedienbarkeit des Druckers, seine Zuverlässigkeit und Maßhaltigkeit garantieren einen breiten Einsatz über alle Klassenstufen hinweg und ermöglichen die Umsetzung von Projekten, die bislang jenseits unserer Möglichkeiten lagen.“

MISEREOR-Fastenaktion

MISEREOR-Fastenaktion 2021 – Es geht! Anders. 

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir sind in die Fastenzeit gestartet. Angesichts des letzten Jahres, das geprägt war von Lockdowns und Verzicht auf vielen Ebenen, erscheint uns Fasten im Sinne von Verzichten als nicht gerade verlockend. Aber Fasten kann auch etwas Anderes meinen, und darauf möchte die diesjährige Fastenaktion von MISEREOR aufmerksam machen: Es geht um VERÄNDERUNG und SOLIDARITÄT!

Die Corona-Pandemie hat soziale Ungleichheiten weltweit verschärft.

Eine andere Welt ist jedoch möglich und es liegt in unserer Hand, diese zu gestalten, trotz Pandemie! Mit der diesjährigen Fastenaktion sollen spürbare Schritte der Veränderung angeregt werden und Geschichten von den Wegen des Wandels in Bolivien, dem diesjährigen Partnerland von MISEREOR, erzählt werden.

Pirmin Spiegel, Geschäftsführer von MISEREOR, der uns auch in Engen schon besucht hat, hat eine Videobotschaft zur diesjährigen Fastenaktion:

ei Projekte stehen dieses Jahr im Mittelpunkt: Das Projekt Empowerment für ein Über-Leben mit der Natur und damit die Arbeit der bolivianischen Partnerorganisation CEJIS und das Projekt Landwirtschaft im Einklang mit dem Urwald. Näheres zu den Projekten findet ihr hier.

Als MISEREOR-Partnerschule freuen wir uns, wenn wir einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten können!

Stephan Bläs

Lebensmittelaktion 2020 am Bildungszentrum

Engener Schüler*innen sammeln Lebensmittel für Bedürftige in der Republik Moldau

Neben die andauernde allgemeine Versorgungskrise in der Republik Moldau tritt auch hier in diesen Tagen eine verschärfte Infektionslage. Die Republik Moldau ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Regionaler Schwerpunkt war bisher insbesondere die Hauptstadt Chişinău, aber auch in den ländlichen Gegenden hat sich das Virus zuletzt stark ausgebreitet. Die Menschen versuchen sich zu schützen, aber vielfach fehlt es an Desinfektionsmitteln und Schutzmasken, sowie der Möglichkeit, sich in beengten Lebensverhältnissen adäquat zu schützen. So trifft die Pandemie in erster Linie die Ärmsten der Armen.

Das Bildungszentrum Engen pflegt seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit der Engener Hilfsorganisation PRO HUMANITATE und bittet auch in diesem Jahr wieder um Lebensmittelspenden. PRO HUMANITATE liefert unsere Spenden seit Jahren zuverlässig und transparent an bedürftige Menschen in der Republik Moldau aus. Bis spätestens 02. Dezember können in der Aula des Gymnasiums Lebensmittelspenden abgegeben werden. Bitte achten Sie bei Abgabe der Lebensmittel unbedingt auf ein Mindesthaltbarkeitsdatum von mind. einem (!) Jahr (d.h. Januar 2022), da ansonsten bei Zollkontrollen Schwierigkeiten zu erwarten sind. Einzig für Schokolade gilt ein verkürztes Mindesthaltbarkeitsdatum von 6 Monaten.  Nach Abschluss der Sammlung verpacken Schüler*innen des Bildungszentrums die Spenden zu genormten Hilfspaketen von jeweils ca. 18 kg. Ein solches Paket enthält dann jeweils:

·       Spaghetti: 6x 500g   

·       Mehl: 2x 1000g

·       Linsen: 2x 500g

·       Gries: 4x 500g

·       Zucker: 4x 1000g

·       Reis: 3x 1000g

·       Fleisch- oder Gemüsebrühe (Würfel) 1 Pack: 1x 200g

·       Kaba Pulver – im Beutel, KEINE Dosen: 1x 500g

·       Haushaltskerzen weiß (z.B. von „gut & günstig“): 8 Stück

·       Kaffee (gemahlen): 1x 500g

·       Schokolade: 2 Tafeln je 100g

·       Vitaminbonbons: 2 Tüten je 250g

·       Zahnpasta: 1 Tube (125g)

·       Zahnbürste: Doppelpack

·       Handcreme in fester Plastikdose

Es ist selbstverständlich nicht notwendig, dass jeweils der komplette Inhalt eines Pakets gespendet wird. Sie können gerne „nur“ z.B. Mehl oder Spaghetti spenden – oder was auch immer Ihnen möglich ist. Informationen zu »Pro Humanitate« können unter www.mfor.de entnommen werden. Hier finden Interessierte auch Näheres zu den vielfältigen Aktivitäten des Verbandes, unter anderem in den Bereichen medizinische Versorgung, Brunnenbau und Sozialprojekte in der Republik Moldau.

Ole Wangerin

Culight ist die 10.000ste Schülerfirma

Seit mehr als 25 Jahren bietet die JUNIOR gGmbH (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) Schülerfirmenprogramme an. Die bundesweiten JUNIOR Programme bieten Schülern die Möglichkeit, ihr eigenes Startup in der Schule zu gründen. Ziele der Programme sind Berufsorientierung, Förderung der Ausbildungsfähigkeit und Berufschancen von Jugendlichen sowie die Vermittlung von Wirtschaftswissen und Schlüsselqualifikationen. Die SchülerInnen erlernen und erproben gemeinsam die Grundprinzipien unternehmerischen Handelns und eignen sich dadurch soziale sowie fachliche Kernkompetenzen an, die sie für ihr weiteres Berufsleben benötigen. (Quelle: Homepage der JUNIOR gGmbH, Leitbild).

„Wir sind stolz auf so viele engagierte Jungunternehmer und Lehrkräfte. Die Nummer 10.000 „Culight“ begleitet eine Lehrerin, die damit schon ihr 15. Schüler-Start-up unterstützt. Anlass für uns, genauer nachzufragen!“

Bettina Baumgärtner ist Lehrerin am Gymnasium Engen in Baden-Württemberg. Ihre zwei ersten JUNIOR Unternehmen gründete sie mit ihren Schülern bereits 2011. Im aktuellen Schuljahr arbeitet sie mit „Culight“, das Holzlampen und Kupferleuchten herstellt und damit Wohnräume erleuchtet.

Schülerfirma Culight, betreut durch OStR’in Bettina Baumgärtner und OStR Dominik Hofferer

JUNIOR: Was macht Ihnen am meisten Spaß mit den Schülerfirmen? Seit vielen Jahren begleite ich nun schon mit Begeisterung SchülerInnen bei der Gründung eines Startups und während ihres Geschäftsjahres. Bemerkenswert ist hierbei stets die hohe Motivation der SchülerInnen, wenn es um ihre Geschäftsideen und deren Umsetzung geht. Besonders beeindruckend ist dabei für mich immer wieder, wenn SchülerInnen innerhalb dieses Projekts regelrecht aufblühen: Ich erlebe SchülerInnen, die bisher verborgen gebliebene Stärken zeigen. Ich erlebe ruhige und zurückhaltende SchülerInnen, denen es gelingt, aus einer Gruppe ein Team zu machen; SchülerInnen, die professionell präsentieren und Kunden überzeugen und SchülerInnen, die in der Buchhaltung aufgehen. Ich lerne jedes Jahr neue KünstlerInnen, HandwerkerInnen, IT-ExpertInnen, Marketing- und VerwaltungsexpertInnen sowie Führungspersönlichkeiten kennen.
Es ist schön, die SchülerInnen über ein Schuljahr hinweg intensiv in der Praxis zu begleiten, zu coachen und ihre Entwicklung miterleben zu dürfen – eine Chance, die der normale Schulalltag kaum ermöglicht.

JUNIOR: Was ist aus Ihrer Sicht der größte Mehrwert für die Jugendlichen?
Das Besondere an JUNIOR ist für mich die Chance, den SchülerInnen im eher theoretisch orientierten Schulalltag des allgemein bildenden Gymnasiums die Möglichkeit zu bieten, Wirtschaft und insbesondere unternehmerisches Handeln real zu erleben. Die SchülerInnen erkennen durch ihr aktives Handeln, was es bedeutet, UnternehmerIn bzw. ArbeitnehmerIn zu sein. Sie vollziehen schwierige Entscheidungsprozesse persönlich nach, erkennen die Bedeutung betriebswirtschaftlicher Abläufe oder Herausforderungen in der Kommunikation mit den Kunden, erleben Interessens- und Zielkonflikte in der Zusammenarbeit innerhalb ihrer Schülerfirma bzw. in der Zusammenarbeit mit Zulieferern und Kunden und verdienen (verlieren) echtes Geld. JUNIOR ermöglicht meinen SchülerInnen ein lebendiges Lernen für die Zukunft. Im Schülerfirmenjahr erwerben sie nicht nur „spielerisch“ ökonomische Kompetenzen, sondern auch zentrale Schlüsselqualifikationen.

JUNIOR: Gab es ein Highlight in Ihrer JUNIOR Zeit?
Ein Highlight war und ist es immer, wenn es eine Schülerfirma unter die zehn besten Schülerfirmen in Baden-Württemberg schafft und für den Landeswettbewerb zugelassen wird.

JUNIOR: Vielen Dank für Ihr Vertrauen und weiterhin ganz viel Freude mit Ihren Schülerfirmen!

Mehr zu „Culight“ finden Sie hier: https://culight.jimdosite.com/

Quelle des Interviews: JUNIOR News vom 31.01.2020

Facettenreicher Elterninfotag 2020 am Gymnasium Engen

Auftakt durch die Bläserklasse (Kooperation mit Stadtmusik Engen)

Mit zahlreichen Einblicken in das bunte Schulleben präsentierte sich unsere Schule am vergangenen Donnerstag auf dem Elterninfotag für die derzeitigen Viertklässler der Grundschulen im westlichen Hegau und ihre Eltern. Schauversuche in Chemie, Physik, Biologie und NwT, Arbeiten aus den Arbeitsgemeinschaften wie Töpfern und Fotografie, musikalische Darbietungen aus der Bläserklasse (in Kooperation mit der Stadtmusik Engen) und dem Musik-Grundkurs sowie eine Turnvorstellung der Unterstufe unterstrichen die Vielseitigkeit der seit 2006 bestehenden Schule. Das von der Fachschaft Französisch organisierte „France Mobil“, das den Auftrag verfolgt, Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen spielerisch für Frankreich und die französische Sprache zu begeistern, bahnte erste Schritte in eine neue Fremdsprache, die am Gymnasium Engen ab Klasse 6 unterrichtet wird. Mit einer Cookie-Back-Aktion unterstützte die siebte Klassenstufe den Bildungspartner Misereor für den guten Zweck. Weiterhin präsentierten die Schülerfirmen der Kursstufe ihre Unternehmenskonzepte und die bereits entstandenen Produkte, besonders hervorzuheben ist hierbei die Unterstützung durch den Bildungspartner Förster Technik GmbH, Engen. Die Bildungspartnerschaft mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. wurde durch eine eindrückliche Fotoausstellung zurückliegender Aktivitäten vorgestellt.

Turnvorstellung Klassen 6 und 7
Präsentation produktionsorientierter Unterrichtsmethoden im Bereich Lesen (Fach Deutsch)
Schülerfirma 3D INVENTIONS (in Kooperation mit Förster Technik GmbH, Engen)
Mediothek – die „Bücherei“ unserer Schule
Bienvenue en France – das France Mobil zu Gast am Gymnasium Engen
Klassenstufe 7 – Cookies für den guten Zweck

Reading Challenge 2019: And the winners are…

Viele Siebt- und Achtklässer haben am Reading Challenge 2019, einem Kooperationsprojekt der Fachschaft Englisch und der Mediothek, teilgenommen. Insgesamt wurden von den fleißigen Leserinnen und Lesern 75 Bücher gelesen und viele richtige Fragebögen zum Inhalt der Bücher abgegeben. Dafür gab es Preise! Ausgezeichnet wurden Nicolas Kienzler, Klasse 8b (1. Preis) sowie Rosalie Braun, Lilli Gaschke und Claudia Zurrin, Klasse 7c (2. Platz). Den Klassenpreis, ein Frühstück mit der ganzen Klasse und der Englischlehrerin, hat die Klasse 7c gewonnen. Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern und wünschen weiterhin viel Freude am Lesen. Ein großes Dankeschön geht an die Sponsoren: Sparkasse Engen-Gottmadingen, Schreibwaren Körner, Buchhandlung am Markt Engen, Taschen Buhl und Eiscafe Alfonso.

1,5 Tonnen Lebensmittel für Bedürftige in Moldau

Schülerinnen und Schüler am Bildungszentrum Engen sammeln und verpacken Hilfspakete

Anfang Dezember berichteten die ZEIT und andere große deutsche Nachrichtenmagazine über die zurückgehende Zahl privater Spenderinnen und Spender in Deutschland seit 2005. Nicht so am Bildungszentrum Engen, wo Schülerinnen und Schüler am vergangenen Donnerstag 1,5 Tonnen Lebensmittel in 73 genormte Hilfspakete für bedürftige Menschen in der Republik Moldau verpackten. „Damit haben wir das beste Ergebnis seit vielen Jahren erzielt“, verkündete Ole Wangerin, Organisator der jährlichen Sammlung. Vier Wochen lang hatten Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums – aber auch viele andere Spenderinnen und Spender – Lebensmittel in der Aula des Gymnasiums abgegeben. Auch Geldspenden wurden in diesem Jahr angenommen, mit denen am Ende des Sammelzeitraumes noch fehlende Lebensmittel ergänzt werden konnten. Besonders beeindruckend der Einsatz von Lotte und Jakob Veit, sowie Lucas Matyskiewicz, Schüler der 8. bzw. 6. Klasse am Anne-Frank-Schulverbund: Sie hatten einen Garagenflohmarkt veranstaltet und anschließend für € 400,- Lebensmittel gespendet.

Am vergangenen Freitag wurden die Pakete an Dirk Hartig, dem 1. Vorsitzenden des „Bundesverbandes PRO HUMANITATE e.V.“ für den Weitertransport übergeben. Vor Ort in Moldau werden die Spenden individuell verteilt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PRO HUMANITATE besuchen die Menschen zu Hause, bringen neben Lebensmitteln auch ein klein wenig menschliche Wärme mit – und schauen, ob sie den Bedürftigen weitere Hilfe leisten können. Die Lebensmittelspenden kommen also wirklich dort an, wo sie gebraucht werden. Die Engener Hilfsorganisation PRO HUMANITATE (www.mfor.de) engagiert sich seit vielen Jahren in der Republik Moldau. Neben jährlichen Lebensmittel- und Kleiderspenden unterstützt die Organisation die Menschen vor Ort in vielen nachhaltigen Projekten u.a. in den Bereichen medizinischer Versorgung, Brunnenbau und Sozialprojekten. Das Bildungszentrum Engen bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung der diesjährigen Lebensmittelaktion.

Vorweihnachtliche Aula

Die SMV hat diese Woche unseren Weihnachtsbaum festlich geschmückt – allen Aktiven herzlichen Dank! Die inzwischen fertig verpackten Lebensmittelspenden für die Republik Moldau warten derweil in der Aula auf die Abholung durch die Engener Hilfsorganisation PRO HUMANITATE. Auch in diesem Jahr sind wieder erfreulich viele Pakete zusammengekommen – allen Spendern ein großes Dankeschön und eine schöne Vorweihnachtszeit!

Engener Gymnasiasten gestalten Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Stuttgart

Gegen das Vergessen – für eine friedliche Zukunft

Als am 17. November im „Neuen Schloss“ in Stuttgart die zentrale Gedenkfeier des Landes Baden-Württemberg zum Volkstrauertag feierlich begangen wurde, waren auch einige Gymnasiasten aus Engen aktiv daran beteiligt. Auf Einladung des Bildungspartners des Gymnasiums, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., konnten die Schülerinnen und Schüler im festlichen „weißen Saal“ des Neuen Schlosses vor illustren Gästen ein Theaterstück aufführen. Sie erzählten darin die wahre (!) Geschichte einer gelben Tasche, die vor ein paar Monaten von einer Lehrerin des Gymnasiums zufällig im Müll entdeckt wurde. Der Inhalt der Tasche entpuppte sich als wahrer Schatz für den Geschichtsunterricht und gegen das Vergessen: Feldpostbriefe eines deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg, die von der verblendeten Begeisterung für den Nationalsozialismus bis hin zum Tod des Soldaten eindrücklich Zeugnis geben. Die Schülerinnen und Schüler zitierten aus den Briefen und führten so berührend vor Augen, wie sinnlos blinder Nationalismus und Gewalt zwischen den Völkern ist. Die Botschaft war klar: „Ich hoffe, dass es nie wieder zu einem Weltkrieg kommt. Wenn ich einmal Kinder habe, will ich, dass sie in Frieden aufwachsen.“

Dass dafür aktiver Einsatz gegen Krieg und Gewalt und für den Frieden notwendig ist, dafür steht auch die Jugendarbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.. Guido Wolf,  Landesvorsitzender der Dt. Kriegsgräberfürsorge und Landesminister für Justiz und Europa, ließ es sich nicht nehmen, im Anschluss an die Veranstaltung mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen um ihnen persönlich für ihren Einsatz zu danken. Zuvor hatte der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Ivo Gönner, in seiner Festrede die anwesenden Gäste, insbesondere die Jugend, gemahnt, wachsam zu bleiben „wenn in unserem Land Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern angegriffen und beleidigt werden, wenn diese Menschen zum Teil gejagt und verfolgt oder gar getötet werden.“

Für die Jugendlichen des Gymnasiums war die Fahrt nach Stuttgart ein eindrückliches Erlebnis, über das abends auch in „SWR aktuell“ im Fernsehen berichtet wurde (Den Fernsehbericht finden Sie aktuell noch in der ARD Mediathek).