Archiv der Kategorie: Unterwegs

Informationen und Berichte zu Ausfahrten, Ausflügen und Austauschprogrammen.

Studienfahrt Berlin 2023 der Kursstufe

Die Kurstufe 1 des Gymnasiums Engen war vom 17.07 bis 21.07.2023 in unserer bunten Hauptstadt Berlin. Am Montag hieß es um 7 Uhr Abfahrt an der Bushaltestelle des Gymnasiums und wir machten uns mit dem Bus auf unserem 10-stündigen Trip Richtung Berlin auf, der durch viel Musik, Schlaf und Klopausen geprägt war. Angekommen in Berlin erkundeten wir die Umgebung des Hostels und stillten unseren Hunger in einer Berliner Mall. Am Dienstag ging es als erstes zur Gedenkstätte der Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Danach gab es eine interessante Stadtrundfahrt mit einem waschechten Berliner aus Steißlingen, der uns viele Infos zur Stadt gab. Am Abend stand dann das Highlight der Reise auf dem Programm, Party im Club Matrix, bei dem alle in ihrem Element waren, selbst die Lehrer. Nach einer mehr oder weniger langen Nacht gab es einen Workshop im Deutschen Dom zu den Grundrechten in der Geschichte, außerdem durften wir eine Plenarsitzung des Bundestags nachspielen und dabei ein Gesetz verabschieden. Am Abend ging es dann in den richtigen Bundestag und auf die Kuppel.

Der nächste Tag begann mit einem Besuch in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt in der Keibelstraße mit anschließender Fahrradtour durch die Stadt, bei der fast alle Fahrräder wieder angekommen sind. Als letzter Programmpunkt unserer Reise stand das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors an, in dem über den Terror des NS-Regimes berichtet wird. Die Abende verbrachten wir gerne kulinarisch oder gemütlich an der Spree. Am Freitag ging es dann wieder mit dem Bus zurück nach Engen. Zusammengefasst war die Woche geprägt von vielen neuen Erfahrungen und schönen Momente, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Bedanken möchten wir uns bei Frau Stoitzner, Herrn Schock und Herrn Hofferer für die Begleitung und die tolle Organisation!

Philipp Schloßmann, K1


Spanisch Sprachreise: Bilbao 2022

Eine schöne Reise mit den Spanischkursen der K1 und K2 (inklusive drei weiteren Schülern; die plötzlich dabei waren) ins sonnige Spanien, was kann da schon schiefgehen? Das dachten sich wahrscheinlich auch Frau Güntner und Frau Schlossmann; als sich unsere kleine Gruppe Montagmorgen um 3 Uhr an der Schule getroffen hat. Mit der Ausrede „Die Schüler können ja im Flugzeug schlafen“ fuhren wir also zu dieser unmenschlichen Zeit zum Stuttgarter Flughafen. Aber was wäre ein Ausflug ohne Komplikationen? Nachdem ausführlich erforscht wurde, ob man auch ohne Ausweis ausreisen darf und mit Taschenmesser in der Tasche durch die Sicherheitskontrolle kommt, konnten wir endlich in unser Flugzeug steigen.


Angekommen im Land der Stierkämpfe und Tapas mussten wir feststellen, dass unsere Erwartungen an 30 °C und Strandurlaub wohl etwas zu hoch waren. Aber keine Sorge, nass bis auf die Knochen wurden wir in dieser Woche auch oft genug ohne Strand. Auch wenn unser erster Kontakt zu richtigen echten Spaniern etwas zaghaft ausfiel, und einige von uns erstmal panisch googeln mussten, was es denn zu essen geben wird, trafen wir uns Montagnachmittag mit spannenden Geschichten aus unserer Gastfamilie vor der Sprachschule. Bei einer Tour durch die Bilbao‘sche Altstadt mit unseren motivierten Reiseführern konnten wir die eindrucksvolle Stadt, in der wir die nächsten vier Tage bleiben würden, einmal genauestens betrachten. Jeden Morgen hieß es vier Stunden Sprachschule für jeden – ja, auch für unsere drei Schüler, die noch kein einziges Wort Spanisch in ihrem Leben gesprochen haben (Trinksprüche ausgenommen). Dort musste erstmal dafür gesorgt werden, dass unser Sprachlehrer auch „El Perro está el horno“ kennt, und Zeuge dessen wird, wie eine „ganze halbe Ananas“ im Unterricht aufgeschnitten wird. Nach unserer Mittagspause, die wir in – unter anderem – total spanischen Restaurants verbrachten (El Búrger Kíng), startete dann das Nachmittagsprogramm. Die historisch bekannte Stadt Guernica bot – neben spannenden Geschichten aus dem Leben unserer Lehrer – viele interessante Schauplätze aus der Zeit der Diktatur Francos, sowie das Friedensmuseum mit eindrucksvollen Filmen und musikalisch-visuellen Aufführungen. Unseren Besuch an den berühmten Strand in Bilbao, über den wir im Unterricht schon so viel hören duften, kann man auf jeden Fall als Erlebnis bezeichnen. Bei Windstärke 8 am Rand der Klippen zu stehen lässt einen durchaus wie den König der Welt fühlen. Außerdem hatten wir doch eh vor, baden zu gehen, da war der Regen ja eine ideale Hilfe. Allerdings konnte uns kein schlechtes Wetter davon abhalten, Gruppenfotos zu machen, Selfies zu schießen (um festzuhalten, dass es in Spanien ebenfalls Wetter wie in Island gibt) und ein gemeinsames Kekseessen im Regen zu veranstalten. Mit den richtigen Regenschirmen und Regenponchos aus dem Europapark ist schließlich alles möglich!


Nach einem entspannten Besuch im Guggenheimmuseum fielen wir allerdings doch alle erschöpft aber glücklich ins Bett. Den letzten Abend in Bilbao verbrachten wir in einem Restaurant und aßen Paella. Dort tauschten wir uns über am Nachmittag entdeckte Orte aus: Das Schwärmen vom „El Tilo“ (die beste heiße Schokolade der Welt) und das stolze Zeigen unserer Einkäufe des Tages durften natürlich nicht fehlen. So schnell wie die Reise angefangen hat, endete sie Freitagabend allerdings auch schon. Nachdem wir unsere Koffer durch die Stadt gezogen hatten (meiner trocknet immer noch) und unseren letzten Unterricht hatten – ich persönlich hätte ruhig noch eine weitere Woche Sprachunterricht nehmen können (props gehen raus an das Instituto) – machten wir uns auf den Weg zurück zum Flughafen und zurück nach Deutschland. Eine Sache, die wir aber auf jeden Fall gelernt hatten, war, dass man niemals, unter keinen Umständen, das Messer seiner Gastmutter (aus Versehen) wegwerfen darf. Erst recht nicht, wenn es eine alte temperamentvolle Spanierin ist, die mit Leib und Seele Jägerin ist. An dieser Stelle ein großes Dankeschön, dass wir diese Sprachreise, die bedingt durch Corona in der 10. Klasse ausgefallen war, nachholen durften.

Laura Oppermann, Kursstufe 2

Schüleraustausch Engen – Chaponost mal anders

Ein Frankreichaustausch nach Karlsruhe? –  Ça marche super bien !

Unsichere Zeiten erfordern Flexibilität und kreative Lösungen. Aus diesem Grund fand der diesjährige Austausch mit unserer französischen Partnerschule als Drittortbegegnung in Karlsruhe statt.

Vom 6. bis 14. Mai 2022 nahmen zahlreiche Schüler*innen unserer 8. Klassen in zwei aufeinanderfolgenden Gruppen jeweils fünf Tage an dieser einmaligen Begegnung teil. Unser Quartier bezogen wir in einer Jugendherberge nahe des Schlossgartens, deren grüne, ruhige Umgebung uns viel Raum für ein buntes, ausgelassenes Abendprogramm mit Spiel, Spaß und spannenden Aktivitäten bot. Beim lauthalsen (wenn auch nicht immer textsicheren) Mitsingen altbekannter Schlager verschwammen die Grenzen der verschiedenen Sprachen und spätestens beim gemeinsamen Macarena- und Sirtakitanzen lagen sich französische und deutsche Schüler*innen in den Armen. Doch nicht nur sportlich und musikalisch fand ein reger Austausch statt, auch kulturell gab es einiges zu entdecken. Neben einer Führung durch ausgewählte Räumlichkeiten des Karlsruher Schlosses stand ein Besuch des Zentrums für Kunst und Medien auf dem Programm. Hier hieß es: Willkommen im Zeitalter der BioMedien! Doch nicht nur das deutsche, auch das französische Lebensgefühl konnte bei einem eintägigen Ausflug nach Strasbourg nachempfunden werden. Im Rahmen einer Rallye erkundeten die Schüler*innen zu Fuß die pittoreske elsässische Stadt. Doch da Entdecken müde macht, war es auch angenehm, am Nachmittag von einem Ausflugsboot aus den Blick über das alte und neue Strasbourg schweifen zu lassen.

Trotz oder auch vielleicht dank der neuen Begegnungsart verbrachten wir gemeinsam eine unvergessliche Zeit, die durch die Arbeit an einem interkulturellen Projekt zusätzlich intensiviert wurde. „Wie unterscheiden und ähneln sich deutsche und französische Essgewohnheiten? Was ist im Straßenverkehr in beiden Ländern zu beachten? Was hat es mit den Getränken ‚Spezi‘ und ‚Diabolo menthe‘ auf sich?“ – zu diesen und weiteren Fragen haben die Schüler*innen in binationalen Teams Clips im Karambolage-Stil erstellt. Nachträglich lässt sich nur sagen: Die sehr schönen fünf Tage gingen leider viel zu schnell vorbei.


Wir danken ausdrücklich dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, das durch seine Unterstützung maßgeblich dazu beigetragen hat, neue deutsch-französische Freundschaften entstehen zu lassen. Oder wie eine französische Lehrerin feststellte:

„Die Schüler*innen verliehen der Freundschaft Körper, Stimme und Rhythmus.“

Silke Weber

Engener Gymnasiasten besuchen ehemaliges Konzentrationslager Natzweiler-Struthof

Nachdem zuletzt die Möglichkeiten außerunterrichtlicher Aktivitäten stark eingeschränkt waren, konnten am 19. Oktober Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums nach einem Jahr Pause wieder das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof und die Kriegsgräberstätte in Bergheim (Elsass) besuchen.

Zwischen 1941 und 1944 diente das Lager als Arbeitslager für die NS-Kriegsindustrie. Der KZ-Komplex um Natzweiler-Struthof umfasste annähernd 70 Außenlager, die sich auf beiden Seiten des Rheins befanden. Von den ca. 52.000 Deportierten des KZ Natzweiler-Struthof waren nur ca. 17.000 im Stammlager inhaftiert. Die verbleibenden 35.000 Deportierten wurden auf die Außenlager verteilt. Das KZ Natzweiler-Struthof war eines der mörderischsten Lager des NS-Systems. Fast 22.000 Deportierte sind dem Hauptlager oder den Außenlagern des KZ-Komplexes zum Opfer gefallen. Neben harter Arbeit und Mangelernährung führten auch die medizinischen Experimente an den Gefangenen durch nationalsozialistische Professoren der „Reichsuniversität“ Straßburg häufig zum Tod. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse erhielten vor Ort eine eindrückliche Führung.

Anschließend folgte ein kurzer Abstecher zur Kriegsgräberstätte in Bergheim, wo 5309 Kriegstote bestattet sind. Die meisten von ihnen deutsche Soldaten, die 1944/ 45 bei Kämpfen im südlichen Elsass gefallen sind. Es finden sich aber auch zivile Opfer auf dem Friedhof, das jüngste ein 6jähriges Mädchen. Hier informierte der Bildungspartner des Gymnasiums, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., über die wichtige und aktuelle Arbeit des Volksbundes: das Pflegen und Neueinrichten von Kriegsgräberstätten als Mahnmahle gegen die Sinnlosigkeit des Krieges und für den Frieden. Der Volksbund bereut in 46 Staaten 832 Kriegsgräberstätten mit über 2,8 Millionen Kriegstoten. Noch heute werden weltweit jährlich ca. 25.000 Opfer des ersten oder zweiten Weltkrieges geborgen, identifiziert und bestattet. Darüber hinaus organisiert der Volksbund auch internationale Jugendbewegungen und engagiert sich für Geschichts- und Friedensbildung junger Menschen.  Auch jährliche Bildungsfahrt des Gymnasiums nach Struthof-Natzweiler und Bergheim wird finanziell Unterstützt durch den Volksbund und die Stiftung „Gedenken und Frieden.

Auf der zentralen Gedenkfeier des Landes Baden-Württemberg zum Volkstrauertag am 14. November werden Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums von ihren Eindrücken berichten.

Klasse 5a in der Stadtbibliothek

Am 10.01.2020 gingen wir mit unserer Klasse 5a in die Bibliothek. Dort wurde uns erst einmal erklärt, dass es verschiedene Arten von Büchern gibt und wo man sie findet. Anschließend zeigten uns Frau Maier-Hagen und Frau Oetken, wo wir online gute Informationen für Referate oder Präsentationen finden können. Das wussten viele von uns vorher noch nicht. Danach bekamen wir einen Superheldenumhang. Wir wurden zu Superhelden wie: Wonderwoman, Superman, Batman und Captain Amerika. In Gruppen haben wir ein Spiel gespielt, bei dem jede Gruppe so schnell wie möglich einen Gegenstand bringen musste, der auf einer Karte stand. Die Gruppe, die als erstes vier Karten gebracht hatte, gewann das Spiel. Als wir fertig waren, durften wir uns noch ein Buch ausleihen und es gab etwas Süßes für jeden. Der Besuch in der Bibliothek war sehr schön.

Leonie Dekorsy  (und Frau Sontag), Klasse 5a

Engener Gymnasiasten gestalten Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Stuttgart

Gegen das Vergessen – für eine friedliche Zukunft

Als am 17. November im „Neuen Schloss“ in Stuttgart die zentrale Gedenkfeier des Landes Baden-Württemberg zum Volkstrauertag feierlich begangen wurde, waren auch einige Gymnasiasten aus Engen aktiv daran beteiligt. Auf Einladung des Bildungspartners des Gymnasiums, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., konnten die Schülerinnen und Schüler im festlichen „weißen Saal“ des Neuen Schlosses vor illustren Gästen ein Theaterstück aufführen. Sie erzählten darin die wahre (!) Geschichte einer gelben Tasche, die vor ein paar Monaten von einer Lehrerin des Gymnasiums zufällig im Müll entdeckt wurde. Der Inhalt der Tasche entpuppte sich als wahrer Schatz für den Geschichtsunterricht und gegen das Vergessen: Feldpostbriefe eines deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg, die von der verblendeten Begeisterung für den Nationalsozialismus bis hin zum Tod des Soldaten eindrücklich Zeugnis geben. Die Schülerinnen und Schüler zitierten aus den Briefen und führten so berührend vor Augen, wie sinnlos blinder Nationalismus und Gewalt zwischen den Völkern ist. Die Botschaft war klar: „Ich hoffe, dass es nie wieder zu einem Weltkrieg kommt. Wenn ich einmal Kinder habe, will ich, dass sie in Frieden aufwachsen.“

Dass dafür aktiver Einsatz gegen Krieg und Gewalt und für den Frieden notwendig ist, dafür steht auch die Jugendarbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.. Guido Wolf,  Landesvorsitzender der Dt. Kriegsgräberfürsorge und Landesminister für Justiz und Europa, ließ es sich nicht nehmen, im Anschluss an die Veranstaltung mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen um ihnen persönlich für ihren Einsatz zu danken. Zuvor hatte der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Ivo Gönner, in seiner Festrede die anwesenden Gäste, insbesondere die Jugend, gemahnt, wachsam zu bleiben „wenn in unserem Land Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern angegriffen und beleidigt werden, wenn diese Menschen zum Teil gejagt und verfolgt oder gar getötet werden.“

Für die Jugendlichen des Gymnasiums war die Fahrt nach Stuttgart ein eindrückliches Erlebnis, über das abends auch in „SWR aktuell“ im Fernsehen berichtet wurde (Den Fernsehbericht finden Sie aktuell noch in der ARD Mediathek).

Zehntklässler im ehemaligen Konzentrationslager „Struthof“ und auf der Kriegsgräberstätte Bergheim

Bereits zum 9. Mal besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 am 09. Oktober 2019 das ehemalige Konzentrationslager „Struthof“ in Natzweiler (Elsass) und die Kriegsgräberstätte Bergheim.

Im Geschichtsunterricht der neunten Klassen waren die grundlegenden Kenntnisse zum Nationalsozialismus vermittelt worden. Daran anknüpfend steht in Klasse 10 die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen im Bildungsplan des Religions- und Ethikunterrichts. Eine Woche vor Beginn der Fahrt erfolgte die konkrete Vorarbeit in Kooperation mit dem „Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.“, einem der Bildungspartner des Gymnasiums Engen. Mit seiner Jugendarbeit verbindet der Volksbund das Ziel, junge Menschen an die Gräber der Opfer von Krieg und Gewalt zu führen und sie für die Folgen von Krieg und Gewalt zu sensibilisieren. Neben drei Lehrerinnen des Gymnasiums wurden die Engener Schüler daher auch von dem Bildungsreferenten des Volksbundes, Sebastian Steinebach, engagiert begleitet.

Nachdem am historischen Geschehensort in Natzweiler/ Struthof die Schrecken der Zeit des Nationalsozialismus klar geworden waren, recherchierten die Jugendlichen auf der Kriegsgräberstätte Bergheim (5.309 Kriegstote liegen dort begraben) im Namens- und Besucherbuch. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion zur Frage, ob und inwieweit heute noch eine Erinnerung an die Kriegszeiten notwendig ist.

Einige der beteiligten Schülerinnen und Schüler werden am Volkstrauertag die Eindrücke ihres Besuchs und ihrer Beschäftigung mit Soldatenschicksalen des Ersten Weltkrieges auf der zentralen Gedenkfeier des Landes Baden-Württemberg zum Volkstrauertag am 17.11. im Weißen Schloss in Stuttgart präsentieren.

Durch Fahrten dieser Art wird nicht nur zum Nachdenken angeregt, sondern auch das geschichtliche Interesse von Teilnehmenden geweckt. Finanzielle Zuschüsse der „Stiftung Gedenken und Frieden“ des Volksbundes und des Landesjugendplanes Baden-Württemberg ermöglichten diese wichtige Exkursion.

Das Sportprofil Klasse 8 auf der Interboot 2019

„Am Donnerstag, den 27.09.2019 trafen wir uns um 9.20 Uhr am Bahnhof in Engen und fuhren mit dem Zug zum Messegelände in Friedrichshafen. Dort verbrachten wir den Tag in Kleingruppen und besichtigten die Messe. Jede Gruppe setzte sich mit einem zuvor festgelegten Thema in den einzelnen Hallen auseinander: Wassersport und Mode, Führerscheine und Ausbildung, die Seglerjugend, Navigation, Bootskauf, Sicherheit auf dem Wasser, Regatten und Wettkämpfe, Hochseesegeln. Wir hatten Glück, an unserem Besuchstag fand zudem auch noch die Interdive statt. Das ist eine Ausstellung rund um’s Tauchen. Auf der Messe gab es alles, was man sich unter dem Thema Wassersport vorstellen kann. Von kleinen Optimisten bis zu riesigen Yachten, die man meistens auch von innen besichtigen konnte. Gegen 20.15 Uhr waren wir dann wieder am Bahnhof in Engen. Wir nahmen viele neue Eindrücke mit nach Hause und werden das Gelernte mit Präsentationen unter uns austauschen. Vielen Dank an unseren Sportlehrer Herr Krautheimer für die Organisation!“

Leo Engesser (8b) und Philipp Schlossmann (8a)

Unsere siebten Klassen in Strasbourg

Nicht „Champs-Elysées“ und „sous la pluie“, sondern „Strasbourg“ und „sous le soleil“ war das Motto der diesjährigen Straßburg-Exkursion am 18.07.19. Eine im Vergleich zu den letzten Jahren eher kleine Anzahl von 49 Schülern haben am 18.07.19 das französische Lebensgefühl – das „Savoir-Vivre“ – kennenlernen dürfen, manche von ihnen zum ersten Mal.

Nach einer kleinen geführten Tour durch „Petite France“ galt es, Straßburg durch eine Rallye ohne die Lehrer in Kleingruppen zu entdecken und unsicher zu machen. Im Anschluss an die gemeinsame Münsterführung ging es dann an den zweiten Teil der Rallye in Kleingruppen.  Nach Auswertung der Rallye war allerdings schnell klar, dass genug Zeit für die „wichtigen“ Dinge im Schülerleben geblieben war: Shopping, Mc Donalds und Starbucks.

Trotz allem waren viele Schüler interessiert, haben Straßburg als sehenswerte, französische Stadt kennen gelernt und todesmutig ihr Französisch ausprobiert. Und damit alle wieder heil nach Hause gebracht werden konnten, gab es – wie jedes Jahr – ein Erkennungszeichen ganz speziell nur für die Engener Schüler, welches von den Begleitlehrern bei den Führungen weit in den Straßburger Himmel gehalten wurde, damit die Schüler auch ganz genau den Weg fanden: den Bibo. Findet auch Ihr unseren Bibo?

Gymnasium Engen international unterwegs

Das Schuljahresende stand einmal mehr im Zeichen zahlreicher Studienfahrten und Sprachreisen. Die Klassenstufe 9 besuchte England und verbrachte eine Woche in Brighton, einer Stadt am Ärmelkanal. Es begleiteten Frau Schlossmann, Herr Dold und Frau Fiesel.

Das Spanischprofil der Klasse 10 stattete Bilbao in Spanien einen Besuch ab, Frau Güntner und Herr Stempfle übernahmen hierfür die Organisation.

Die Kursstufe 1 fuhr nach Berlin und ergründete die wechselvolle Geschichte unserer Bundeshauptstadt, Herr Hofferer, Frau Hannabach, Frau Müller und Frau Schairer leiteten die Studienfahrt.

Die Sprachreisen und Studienfahrten sind jedes Jahr ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens, sie konfrontieren unsere Schülerinnen und Schüler mit den erlernten Fremdsprachen im Alltag, stellen einen konkreten Bezug zu Geschichte und Geschehen im Ausland her und konfrontieren hautnah mit der Geschichte Deutschlands.